Ex-Sportvorstand Hasan Salihamidžić hat sich gegen die Kritik an den hohen Gehaltskosten des FC Bayern München während seiner Amtszeit gewehrt und von einem klärenden Gespräch mit Vereinslegende Uli Hoeneß berichtet.
In einem Interview mit der „Sport Bild“ erklärte der 48-Jährige, dass er mit dem FC Bayern im Reinen sei und Zeit gebraucht habe, um die Ereignisse zu verarbeiten. Im November habe er Hoeneß am Tegernsee besucht, wo sie nach einer Runde Schafkopf ein klärendes Gespräch geführt hätten.
Verteidigung der Transferentscheidungen
Salihamidžić betonte, dass die Vertragsabschlüsse stets im Kontext der damaligen Situation betrachtet werden sollten. Als Champions-League-Sieger sei es die Aufgabe gewesen, Schlüsselspieler wie Kingsley Coman, Leon Goretzka und Serge Gnabry im Team zu halten, die Angebote von europäischen Spitzenklubs hatten. Er räumte jedoch ein, dass auch Fehler gemacht wurden, wie es in der Vergangenheit und Zukunft immer wieder vorkommen könne.
Trennung und aktueller Kontakt
Die Trennung von Salihamidžić und Vorstandschef Oliver Kahn erfolgte vor zwei Jahren kurz vor Saisonende. Während Salihamidžić beim entscheidenden Spiel in Köln anwesend war, blieb Kahn fern. Mit Kahn stehe er weiterhin regelmäßig in Kontakt.
Insgesamt zeigt sich Salihamidžić reflektiert über seine Zeit beim FC Bayern und betont die Bedeutung, Entscheidungen im Kontext der jeweiligen Zeit zu bewerten.
Verpasse keine News mehr! Aktiviere unseren kostenlosen Whatsapp-Kanal