Gendarmeria Stradale verzeichnet für 2024 Rückgang der Unfälle – aber starke Zunahme bei Todesopfern
Im Jahr 2024 hat die Gendarmeria Stradale im Kanton Tessin (TI) 3’901 Verkehrsunfälle registriert. Das sind leicht weniger als im Vorjahr (3’965). Doch während die Gesamtzahl rückläufig ist, ist die Zahl der Todesopfer deutlich gestiegen.
Insgesamt wurden 3’320 Unfälle mit reinen Sachschäden gezählt – ein leichter Anstieg gegenüber 2023 (3’289). Dagegen wurden in 581 Fällen Personen verletzt oder getötet. Die Zahl der Leichtverletzten stieg auf 538 (Vorjahr: 485), während die Zahl der Schwerverletzten mit 163 (Vorjahr: 184) etwas zurückging.
Fast dreifach so viele Verkehrstote wie im Vorjahr
Besonders alarmierend: Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle ist stark angestiegen – von 7 (mit 8 Todesopfern) im Jahr 2023 auf 18 mit 19 Todesopfern im Jahr 2024. Darunter befanden sich drei Fussgänger, zwei Motorradfahrer und ein Velofahrer. In vier Fällen war ein akutes medizinisches Problem (z. B. Herzinfarkt) die Unfallursache.
Senioren besonders häufig betroffen
Ein wachsender Anteil der tödlich verunglückten Personen ist über 65 Jahre alt. Diese Tendenz zeigt sich laut Polizeiangaben bereits seit Ende der 1990er-Jahre und setzt sich 2024 deutlich fort.
Verhalten im Fokus: Prävention bleibt entscheidend
Die Gendarmeria Stradale mahnt zur Vorsicht, insbesondere bei älteren Verkehrsteilnehmenden. Präventive Verkehrserziehung, regelmässige Gesundheitschecks und gegenseitige Rücksichtnahme seien entscheidende Faktoren, um die Zahl der Unfälle zu senken.
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