Norwegen: Erdfall verschlingt E6 – Fahrer gerettet, Rettung läuft weiter

Plötzliches Loch verschlingt Autos und Strasse

Ein dramatischer Erdfall hat am Samstagmorgen die Europastrasse E6 bei Levanger (nördlich Trondheim) zerstört.

Ein Autofahrer konnte aus seinem Wagen gerettet werden – er blieb unverletzt. Mindestens eine weitere Person wird noch vermisst.

Der Erdfall im Detail

  • Ort: Gemeinde Levanger, Trøndelag, Norwegen

  • Datum/Zeit: Samstag, 30. August 2025, am Morgen

  • Betroffen: Beide Fahrspuren der E6 + Bahnstrecke

  • Ursache: Vermutlich instabiler Quick-Clay-Boden

Ein Auto stürzte in die Tiefe. Dem Fahrer gelang es, sich aus dem Fahrzeug zu befreien. Er befindet sich nun im Spital von Levanger.

Suche nach Vermissten läuft

Rettungskräfte – darunter Feuerwehr, Polizei, Taucher und Rettungshunde – suchen unter Hochdruck nach weiteren Verschütteten.

Die Situation bleibt heikel: Der Boden ist weiterhin instabil, die Einsatzkräfte arbeiten unter Gefahr.

Verkehr und Bahn lahmgelegt

  • Die E6 ist die wichtigste Nord-Süd-Achse Norwegens – aktuell gesperrt

  • Auch die Bahnstrecke ist betroffen

  • Experten warnen, dass die Sperrung mehrere Tage andauern könnte

Quick-Clay – Norwegens tückischer Boden

Quick-Clay („Quicksand-Ton“) ist ein extrem instabiles Erdmaterial. Bei plötzlicher Belastung kann es binnen Sekunden wegbrechen – ganze Hänge und Strassen rutschen ab.

Norwegen erlebte in den letzten Jahrzehnten mehrere schwere Katastrophen durch diesen Boden.

Fazit: Hoffnung auf Überlebende

Die Einsatzkräfte in Levanger setzen alles daran, mögliche Verschüttete zu retten.

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