Schnee und glatte Strassen sorgten am Donnerstag im Kanton Zug für mehrere Verkehrsunfälle. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden beläuft sich auf mehrere zehntausend Franken.
Unfallserie bei winterlichen Verhältnissen
Am Donnerstagnachmittag, 21. November 2024, setzte im Kanton Zug starker Schneefall ein, der zu schwierigen Strassenverhältnissen führte. Zwischen 15:00 Uhr und Mitternacht kam es zu sechs Verkehrsunfällen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.
Der erste Unfall ereignete sich in Menzingen auf der Neudorfstrasse, als eine Autofahrerin ins Rutschen geriet, gegen eine Mauer prallte und ihr Fahrzeug seitlich kippte. Kurz darauf verursachte ein 20-jähriger Autofahrer in Cham auf der Knonauerstrasse einen Unfall. Mit Sommerreifen unterwegs, kam er ins Schleudern, touchierte ein Fahrzeug und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto.
Wenig später kam es auf der Kantonsstrasse in Menzingen zu einer Auffahrkollision zwischen drei Fahrzeugen, wobei auch hier Sommerreifen im Spiel waren. Ebenfalls auf Sommerreifen geriet ein Auto auf der Untermühlestrasse in Cham ins Rutschen und blieb auf der Leiteinrichtung stecken. Weitere Unfälle betrafen Fahrzeuge, die von der Strasse abkamen oder gegen Inselschutzpfosten prallten.
Verkehrsbehinderungen und umgestürzte Bäume
Neben den Unfällen blieben Fahrzeuge und Lastwagen auf verschneiten Strassen stecken, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Zudem knickten einige Bäume unter der Schneelast um und blockierten Strassen. Die Ortsfeuerwehren waren im Dauereinsatz, um die Wege freizuräumen.
Polizei appelliert an Winterausrüstung und angepasste Fahrweise
Die Kantonspolizei Zug weist darauf hin, dass Winterreifen bei solchen Wetterverhältnissen unerlässlich sind. Verkehrsteilnehmende sollten besonders vorsichtig fahren, genügend Abstand halten und abruptes Bremsen sowie Beschleunigen vermeiden.
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