Friedensbotschaft, leere Ränge und ein Budget von 13 Millionen Franken
Zurzeit finden in Luzern die Winter-Militärweltspiele statt. 43 Nationen schicken ihre besten Soldaten – unter anderem aus Tansania, China, Palästina und Rumänien. Das Motto der Veranstaltung: „Military Champions for Peace“. Der Anspruch: sportlich, friedlich, nachhaltig.
Teure Freundschaftsspiele ohne Resonanz
Die Schweizer Armee hat für das internationale Spektakel ein Budget von 13 Millionen Franken gesprochen. Der Aufwand ist gross, der öffentliche Rückhalt überschaubar. Selbst für die gratis Schlusszeremonie am Samstag bleiben viele Sitzplätze frei. Offenbar tangiert der Anlass die Bevölkerung kaum.
Friedliche Uniformierte im sportlichen Wettkampf
Die Teilnehmer der Winterspiele kommen aus Armeen der ganzen Welt – darunter auch aus Palästina. Die Veranstalter betonen, dass es sich um sportlich aktive Delegationen handle, die bereits an internationalen Bewerben teilgenommen hätten.
Symbolik statt Spektakel
Ein eigens aufgestellter Gedenkstein soll die vier Werte der Schweizer Armee symbolisieren: Stolz, Disziplin, Kameradschaft und Kompetenz. Rundherum kahle Bäumchen, die Nachhaltigkeit signalisieren sollen. Die Veranstalter betonen, dass keine neuen Infrastrukturen geschaffen wurden – man habe auf bestehende Berge zurückgegriffen.
Nachhaltig ab Ankunft
Während einige Delegationen, wie jene aus Rumänien, mit militärischen Flugzeugen einreisten, erklären die Veranstalter: Die Nachhaltigkeit beginne mit der Ankunft in der Schweiz.
Fazit
Die Winter-Militärweltspiele 2025 in Luzern senden ein starkes Friedenssignal – erreichen aber kaum das Schweizer Publikum. Die Mischung aus Militär, Sport und PR scheint trotz Millionenbudget nur begrenzt zu zünden.
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