Das Red-Bull-Werksteam gerät 2025 unter Druck – denn die Racing Bulls sind im Qualifying erschreckend nah dran. Datenanalysen zeigen: Max Verstappen könnte im Schwesterteam sogar schneller sein. Doch wie realistisch ist das? Und bringt ein Fahrerwechsel mit Yuki Tsunoda wirklich Vorteile?
Verstappen im falschen Red Bull? Die Racing Bulls holen rasant auf
Max Verstappen steht trotz guter Platzierungen unter Druck: Der RB21 scheint nicht mehr das Mass aller Dinge zu sein. Vielmehr weckt das Schwesterteam Racing Bulls mit starken Qualifying-Leistungen Aufsehen. Besonders brisant: In den bisherigen Sessions lag Yuki Tsunoda im Schnitt nur 0,23 Sekunden hinter Verstappen – und das im vermeintlich schlechteren Auto.
Verstappens Aussage sorgt für Aufsehen
Nach dem Qualifying in China heizte Verstappen die Diskussion selbst an: Liam Lawson sei im Racing Bulls auf Augenhöhe mit Tsunoda gewesen, nun fehle ihm jedoch der Anschluss – während die Racing Bulls ihm gefährlich nahe kommen. „Das sagt schon einiges aus“, so der Niederländer. Könnte also tatsächlich das Schwesterteam das bessere Qualifying-Paket liefern?
Tsunoda im Red Bull – eine ernsthafte Option?
Daten aus den Qualifyings 2023 bis 2025 zeigen: Tsunoda war konstant schneller als Lawson – im Schnitt 0,24 Sekunden im Qualifying und 0,11 Sekunden im Rennen. Hochgerechnet auf Lawsons aktuelle Leistungen im Red Bull ergibt sich: Tsunoda wäre in derselben Position ähnlich weit von Verstappen entfernt – womöglich aber mit besserem Handling.
Qualifying top, Rennpace flop
Die Stärke der Racing Bulls liegt klar im Qualifying. In Australien und China lagen sie nur rund eine halbe Sekunde hinter der Pole. Doch in der Rennpace verlieren sie pro Runde über 1,7 Sekunden auf die Spitze. Verstappens potenzieller Vorteil würde sich im Rennen also relativieren. Der Red Bull wirkt zwar schwieriger zu fahren, bleibt aber im Longrun konkurrenzfähiger.
Red-Bull-Dilemma: Fahrerwechsel als Lösung?
Lawson steht intern unter Druck – Tsunoda könnte nachrücken. Doch bringt das sportlich wirklich mehr Punkte? Wahrscheinlich nicht. Auch Sergio Perez hätte sich bei den aktuellen Voraussetzungen nicht signifikant besser geschlagen. Die Realität zeigt: Red Bull hat derzeit kein zweites Top-Level-Auto und kein zweites Top-Level-Fahrerduo.
Fazit: Theorie trifft auf harte Rennrealität
Die Datenanalyse offenbart ein spannendes Szenario: Verstappen könnte im Racing Bulls Qualifying-Erfolge feiern – doch die Gesamtperformance zählt. Red Bull braucht mehr als einen schnellen Fahrer: Es braucht ein konkurrenzfähiges Gesamtpaket. Ob ein Fahrerwechsel hier hilft, bleibt fraglich.
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