SCB siegt 4:3 n.V. in Fribourg – Entscheidung fällt am Mittwoch in Bern
Was für ein Spiel, was für ein Comeback! Der SC Bern zwingt Fribourg-Gottéron in die Knie und erzwingt mit einem 4:3-Sieg nach Verlängerung ein entscheidendes Spiel 7. Held des Abends: Miro Aaltonen, der nach 71 Minuten den Siegtreffer markiert. Die Serie ist damit wieder ausgeglichen – am Mittwoch steigt der grosse Showdown in der PostFinance-Arena.
Lange sprach nichts für die Berner. Nach sieben Minuten führte das Heimteam aus Fribourg bereits mit 2:0. Der SCB wirkte nervös, fehleranfällig und kassierte sogar fünf Strafen im zweiten Drittel. Doch Fribourg liess zahlreiche Chancen liegen – auch einen Penalty. So blieb Bern im Spiel, vor allem dank Goalie Philip Wüthrich, der mit 29 Paraden glänzte.
Miro Aaltonen und Marc Marchon, zuvor noch ohne Skorerpunkt in den Playoffs, avancierten zu Matchwinnern. Marchon traf zweimal, bereitete vor und leitete die Entscheidung ein. Aaltonen vollendete – Frust auf Freiburger Seite, Jubel bei den Gästen. Die Emotionen kochten über, sogar Bierbecher flogen.
Bemerkenswert: Alle vier Berner Treffer wurden von Ex-Klotenern erzielt. Die Partie war von Tempo, Härte und Emotionen geprägt – und hatte am Ende mit dem SCB den glücklicheren, aber auch effizienteren Sieger.
Jetzt ist alles offen. Spiel 7 verspricht Hochspannung – und ein volles Haus in Bern.