Nachdem Sicherheitsmassnahmen abgeschlossen wurden, konnte der Zivilschutz die letzten vom Schlamm gefüllten Häuser im Erdrutschgebiet in Schwanden freiräumen.
Fortschritt beim Schutzdamm ermöglicht Räumung
Dank des voranschreitenden Baus eines Schutzdammes konnte die Sicherheit in Schwanden wiederhergestellt werden. Dadurch ist es nun möglich, die letzten beiden betroffenen Häuser im Erdrutschgebiet, darunter ein Doppel- und ein Einfamilienhaus, vom Murgangmaterial zu befreien. Dies teilte die Gemeinde Glarus Süd mit. Diese Gebäude waren teils vom Keller bis in den ersten Stock mit Schlamm gefüllt.
Zivilschutz im Grosseinsatz
Ein Dutzend Mitglieder des Zivilschutzes Glarus, unterstützt von zwei Maschinisten und Saugbaggern, sind im Bereich der Wagenrunse im Einsatz, um die betroffenen Gebäude zu säubern. Die vollständige Räumung soll bis zum 25. Oktober 2024 abgeschlossen sein.
Rückblick: Der Erdrutsch von 2023
Am 29. August 2023 brachen auf einer Länge von 400 Metern grosse Erdmassen in der Wagenrunse los. Ein zweiter Erdrutsch folgte zweieinhalb Stunden später. Insgesamt verschütteten rund 30’000 Kubikmeter Schlamm zahlreiche Häuser, jedoch kam glücklicherweise niemand zu Schaden, da das Wohngebiet bereits am Vorabend vorsorglich evakuiert worden war.
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