Bei einem nächtlichen russischen Drohnenangriff auf die ostukrainische Stadt Dnipro sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Das teilte die Regionalverwaltung von Dnipropetrowsk mit.
Nach Angaben von Verwaltungschef Oleksandr Hanja wurde bei dem Angriff ein Feuer ausgelöst. Ein Wohnhaus wurde vollständig zerstört, zwei weitere Gebäude beschädigt. Bei den Opfern handelt es sich um einen Mann und eine Frau.
Infrastruktur weiter unter Beschuss
Die Angriffe treffen weiterhin gezielt die zivile Infrastruktur. In vielen Regionen der Ukraine laufen derzeit Reparaturarbeiten, um die Energieversorgung und Verkehrsverbindungen wiederherzustellen.
Präsident Wolodymyr Selenskyj erklärte, Russland habe allein im Januar Tausende Drohnen, gelenkte Bomben und Raketen eingesetzt. Viele Attacken hätten auf den Energiesektor, Eisenbahnnetze und lebenswichtige Infrastruktur gezielt. Auch in der vergangenen Woche seien Hunderte Drohnen und Bomben eingesetzt worden, um Logistik und Verbindungen zwischen Städten zu stören. Der Schutz des ukrainischen Luftraums bleibe deshalb entscheidend, betonte Selenskyj.
Über den Angriff auf Dnipro wurde unter anderem ansa.it berichtet.
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Moskau meldet abgefangene Drohnen
Währenddessen erklärte das russische Verteidigungsministerium, in der Nacht 21 ukrainische Drohnen über mehreren russischen Regionen abgeschossen zu haben. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur TASS seien
14 Drohnen über Belgorod
fünf über Woronesch
je eine über Astrachan und Kaluga
abgefangen worden.










