Mit Blaulicht und Martinshorn unterwegs – und trotzdem kommt es zum Crash.
In Zürich prallte ein Personenwagen in der Nacht auf Sonntag mit einem Rettungswagen zusammen. Mehrere Personen wurden verletzt.
Der Unfall im Kreis 3
In der Nacht vom 13. auf den 14. September 2025, kurz vor 0.30 Uhr, war ein Rettungswagen von Schutz & Rettung Zürich mit eingeschaltetem Sondersignal auf der Kalkbreitestrasse Richtung Seebahnstrasse unterwegs.
An der Verzweigung Aemtlerstrasse kam es zur Kollision mit einem Personenwagen.
Im Rettungswagen befanden sich keine Patienten.
Die beiden Insassen des Personenwagens und die Besatzung des Sanitätsfahrzeugs wurden leicht verletzt.
Alle Beteiligten wurden ins Spital gebracht.
Folgen für den Einsatz
Das verunfallte Sanitätsfahrzeug war nicht mehr einsatzfähig.
Für den laufenden Auftrag wurde sofort ein Ersatzrettungswagen aufgeboten.
Spezialisten des Unfalltechnischen Dienstes sicherten die Unfallspuren.
Ermittlungen laufen
Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Die Stadtpolizei Zürich hat Ermittlungen aufgenommen.
Blaulichtfahrten im Stadtverkehr
Einsatzfahrten mit Blaulicht und Sirene gelten als besonders gefährlich – trotz Vorrang im Verkehr. Immer wieder kommt es zu Kollisionen, weil andere Verkehrsteilnehmer zu spät reagieren oder es zu Missverständnissen kommt.
Der Unfall zeigt: Selbst bei höchster Dringlichkeit bleibt das Risiko im dichten Stadtverkehr hoch.






