Eine neue Ära für bezahlbares Wohnen in Zürich
Zürich erreicht einen historischen Meilenstein: Die Fertigstellung der Wohnsiedlung Hardau I markiert die 10 000. städtische Wohnung im Bestand der Stadt.
Doch diese Zahl ist nicht das Ende – sondern der Startschuss für den nächsten grossen Schritt im gemeinnützigen Wohnbau.
125 Jahre Engagement für Wohnraum
Bereits seit 1907 investiert die Stadt Zürich in eigene Siedlungen. Heute machen die Wohnungen von Liegenschaften Stadt Zürich rund 5 % des gesamten Wohnungsbestands aus.
140 000 Zürcherinnen wohnen inzwischen in gemeinnützigen Wohnungen*
Davon über 23 000 in städtischem Besitz
Ziel bis 2050: Ein Drittel aller Mietwohnungen sollen gemeinnützig sein
Vom Limmat I zur Hardau I: Eine Zeitreise
Bei einem Medienspaziergang durch die städtischen Siedlungen verdeutlichten Stadtrat Daniel Leupi und Wohnbau-Delegierter Philippe Koch den langen Weg der Stadt:
Siedlung Limmat I (erste Siedlung von 1907)
Hardau I (neuester Ersatzneubau mit der 10 000. Wohnung)
Dabei wurde klar: Sanierungen und Neubauten brauchen unterschiedliche Strategien – etwa Teilsanierung, etappierte Instandsetzung oder Ersatzneubau.
Warum städtischer Wohnbau wichtig ist
3 Gründe, warum städtischer Wohnraum Zukunft hat:
Geringerer Flächenverbrauch: 30,6 m² pro Person – fast 10 m² weniger als städtischer Durchschnitt
Soziale Durchmischung: verschiedene Einkommensgruppen unter einem Dach
Langfristige Steuerbarkeit: Die Stadt kann Entwicklungen aktiv gestalten
„Mit einem grossen Eigenbestand haben wir ein echtes Instrument gegen Wohnungsnot.“
– Stadtrat Daniel Leupi
Herausforderungen bleiben gross
Trotz Erfolg kämpft die Stadt mit denselben Hürden wie andere Wohnbauträger:
Hohe Baukosten
Komplexe Verfahren
Vorgaben des Denkmalschutzes
Mangel an geeigneten Flächen
Dennoch laufen zahlreiche weitere Projekte, um das sogenannte Drittelsziel bis 2050 zu erreichen.
Fazit: 10 000 Wohnungen – und kein Ende in Sicht
Die Stadt Zürich beweist, dass soziale Verantwortung, Wohnbaupolitik und klimabewusste Stadtplanung zusammengehören.






