Erneut kracht es auf Spaniens Schienen.
Nach der Katastrophe von Adamuz mit 45 Toten sorgt nun ein weiteres Zugunglück für Aufsehen – das vierte in nur vier Tagen. Diesmal trifft es die Region Murcia.
Was heute in Alumbre geschah
Am heutigen Morgen, gegen 12:00 Uhr, kam es in der südspanischen Stadt Alumbre zu einem Zusammenstoss zwischen einem Personenzug und einem Baustellenkran.
Der Zug war auf der Strecke Cartagena–Los Nietos unterwegs, als er aus noch ungeklärten Gründen mit dem auf einer benachbarten Baustelle abgestellten Kran kollidierte.
Erste Erkenntnisse:
6 Menschen wurden verletzt
darunter zwei 18-Jährige, ein 26- und ein 50-Jähriger
Verletzungen: leichte Prellungen, Stichwunden, Angstzustände
einige Betroffene wurden ins Krankenhaus eingeliefert
der Zugverkehr war rund eine Stunde unterbrochen
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Schon das vierte Unglück in wenigen Tagen
Die spanischen Behörden sind alarmiert:
Vier Bahn-Unfälle binnen vier Tagen – ein bedrückender Rekord.
Ein trauriger Höhepunkt: Adamuz
Am Sonntag kam es nahe Adamuz (Andalusien) zum bislang schlimmsten Vorfall:
Ein Alvia-Zug kollidierte mit einem Iryo-Hochgeschwindigkeitszug auf der Strecke Madrid–Sevilla.
Der Zug stürzte in einen Graben.
Die traurige Bilanz laut ansa.it:
45 Tote
zuletzt wurden zwei weitere vermisste Leichen geborgen
Suche nach weiteren Opfern offiziell abgeschlossen
Zahl entspricht der von Angehörigen gemeldeten Vermissten
Bahnsicherheit in der Kritik
Diese Serie an Unfällen wirft ernsthafte Fragen zur Zustand und Kontrolle der Bahn-Infrastruktur in Spanien auf.
Nach Adamuz war die Kritik laut – jetzt hat sie neue Nahrung bekommen:
Bauarbeiten zu nah an Gleisen?
Warnsysteme unzureichend?
Sicherheitschecks lückenhaft?
Das Ministerium für Transport kündigte bereits eine technische Sonderprüfung für alle Regionalverbindungen in Andalusien und Murcia an.
Vier Unfälle in vier Tagen – Spanien blickt mit Sorge auf sein Schienennetz.










