Ein Bahnprojekt mit grosser Zukunft – doch nun erschüttert eine Katastrophe das Land.
Mindestens 13 Menschen sterben, fast 100 werden verletzt, als der Interozeanische Zug im Süden Mexikos entgleist.
Was geschah bei der Entgleisung?
Das Unglück ereignete sich nahe Nizanda, in der Gemeinde Asunción Ixtaltepec, im Bundesstaat Oaxaca. Der Zug war mit rund 250 Menschen unterwegs, als er aus noch ungeklärten Gründen entgleiste.
Der Gouverneur von Oaxaca, Salomón Jara Cruz, bestätigte am Sonntagabend:
„Bislang sind 139 Personen ausser Lebensgefahr, 98 wurden verletzt und 13 Menschen haben ihr Leben verloren. 36 Personen befinden sich weiterhin in medizinischer Behandlung.“
Die Zahl der Todesopfer und Verletzten könnte sich noch ändern.
Die Mitteilung wurde wenige Minuten zuvor über X (ehemals Twitter) verbreitet.
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Was ist der Interozeanische Zug?
Der Zug ist Teil eines strategischen Infrastrukturprojekts, das den Golf von Mexiko mit dem Pazifik verbindet – eine wichtige Alternative zum Panama-Kanal.
Der sogenannte „Tren Interoceánico“ soll sowohl Güter als auch Personen zwischen den Küsten transportieren und vor allem dem wirtschaftlich schwächeren Süden des Landes neue Impulse geben.
Laut ansa.it ist der Interozeanische Korridor eines der wichtigsten Verkehrsprojekte Mexikos der letzten Jahre.
Reaktionen und Hilfe für die Opfer
Die mexikanischen Behörden haben medizinische Teams, Sicherheitspersonal und Krisenhilfe mobilisiert.
Gouverneur Jara Cruz schrieb:
„Die Regierung des Bundesstaates spricht den Familien der Opfer dieses tragischen Unglücks ihr tiefstes Beileid aus. Wir sichern ihnen unsere volle Unterstützung zu.“










