Abstimmungsresultate vom 30. November 2025
Am heutigen Abstimmung wurde in der Schweiz über zwei nationale Vorlagen abgestimmt – mit deutlichem Ausgang: Beide Initiativen wurden klar verworfen. Gleichzeitig setzte der Kanton Zug ein starkes Zeichen für Inklusion.
Die Fakten im Überblick
1. Service-citoyen-Initiative
Ergebnis: 84,15 % Nein
Kein einziger Kanton stimmte zu
Ziel der Initiative: Einführung eines allgemeinen Bürgerdienstes für alle – Militär oder zivile Dienste wären obligatorisch geworden.
2. Initiative für eine Zukunft
Ergebnis: 78,28 % Nein
Keine kantonale Mehrheit
Ziel: Einführung einer Klimaschutz-Abgabe auf Erbschaften – Einnahmen wären für ökologische Projekte verwendet worden.
Beide Vorlagen scheiterten nicht nur am Volksmehr, sondern auch deutlich am Ständemehr. Die klare Ablehnung in allen Kantonen unterstreicht die breite Skepsis gegenüber den vorgeschlagenen Änderungen.
Kanton Zug geht eigenen Weg bei politischer Teilhabe
Während die nationalen Vorlagen verworfen wurden, schrieb der Kanton Zug Geschichte. Die Stimmbevölkerung nahm eine Änderung der Kantonsverfassung an, die Menschen mit umfassender Beistandschaft künftig das kantonale Stimm- und Wahlrecht gewährt. Ein starkes Zeichen für die Gleichstellung und die Umsetzung der UNO-Behindertenrechtskonvention.










