Als der edle Tropfen spurlos verschwand
Irgendwann zwischen Samstagabend und dem frühen Montagmorgen geschah in der Stadt Zug etwas, das selbst erfahrene Ermittler überrascht: Eine Vinothek an der Grabenstrasse wurde zum Ziel eines spektakulären Einbruchs.
Die Beute: Über 60 Flaschen Wein, Champagner und Spirituosen – im Gesamtwert von rund 35’000 Franken.
Was bisher bekannt ist
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zutritt zu den Verkaufsräumen. Im Innern durchsuchten sie gezielt die Lagerräume und Regale, entnahmen hochwertige Flaschen und verliessen den Tatort anschliessend unbemerkt – in unbekannte Richtung.
Die Tatzeit liegt laut Polizeiangaben zwischen dem Abend des 17. Januar 2026 und dem frühen Morgen des 19. Januar 2026.
Der Schaden ist nicht nur materiell, sondern trifft die betroffene Vinothek auch emotional. Viele der gestohlenen Flaschen gehörten zu exklusiven Sammlerstücken.
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Polizei bittet um Hinweise
Die Zuger Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Sie bittet die Bevölkerung um Unterstützung.
Personen, die zwischen Samstagabend und Montagmorgen im Bereich Grabenstrasse oder Sankt-Oswalds-Gasse verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sollen sich melden.
Zuger Polizei: 041 595 41 41
Wie der Einbruch ablief – und was ihn so besonders macht
Einbrüche in Fachgeschäfte sind kein Einzelfall – doch die gezielte Auswahl edler Tropfen zeigt: Die Täter wussten offenbar genau, was sie suchten.
Oft werden solche Delikte professionell vorbereitet. Die Beute taucht später im Schwarzmarkt oder sogar in gehobenen Gastronomien im Ausland wieder auf.
Risiko für den Detailhandel wächst
Kleine, wertvolle Ware, einfache Fluchtwege und fehlende Nachtüberwachung – Vinotheken, Uhrenboutiquen oder Juweliere sind bevorzugte Ziele. Sicherheitsdienste warnen vor steigender Professionalisierung solcher Tätergruppen.
Auch die Zuger Polizei rät zu erhöhter Wachsamkeit im innerstädtischen Bereich – insbesondere bei Geschäftsaufgaben oder Wochenendeinsätzen mit wenig Präsenz.










