Ein Regionalzug mit rund 180 Passagieren ist am Abend in Nordfrankreich nach einer Kollision entgleist. Mindestens 44 Menschen wurden verletzt, darunter eine Frau schwer. Das Unglück ereignete sich auf der Strecke zwischen Rouen und Caen in der Normandie. Die Rettungskräfte waren mit einem Grossaufgebot im Einsatz.
Ein Teil des Regionalzugs entgleiste am Abend zwischen Rouen und Caen im Nordwesten Frankreichs. Nach ersten Angaben befanden sich rund 180 bis 200 Menschen an Bord.
Bei dem Unglück wurden mindestens 44 Menschen verletzt. Eine Frau erlitt schwere Verletzungen. laut GMX berief sich der Fernsehsender BFMTV dabei auf Angaben des zuständigen Präfekten.
Zug kollidiert mit unbekanntem Gegenstand
Nach bisherigen Erkenntnissen kollidierte der Regionalzug mit einem bislang unbekannten Gegenstand. Ein Waggon kippte dabei um, vier weitere Wagen sprangen aus den Schienen.
Die Zahl der Verletzten war zunächst deutlich niedriger angegeben worden. Frankreichs Verkehrsminister Philippe Tabarot hatte anfangs von rund 20 Verletzten gesprochen. Der zuständige Präfekt begab sich an den Unfallort, um die Rettungsmassnahmen zu koordinieren.
Tabarot erklärte, gemeinsam mit den Einsatzkräften und den Teams der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF werde die Situation aufmerksam verfolgt.
Zugunglück ereignet sich in der Normandie
Der Unfall ereignete sich gegen 19:45 Uhr zwischen Tourville und Elbeuf-Saint-Aubin auf Höhe der Gemeinde Cléon in der Normandie.
Nach Angaben von SNCF Réseau lag die Priorität zunächst auf der Betreuung der Reisenden. Anschliessend sollte die Wiederherstellung des Bahnverkehrs in Angriff genommen werden.
Der Verkehr auf der betroffenen Strecke wurde nach dem Unglück unterbrochen. Zudem wurde die Stromversorgung abgeschaltet, damit die Rettungskräfte gefahrlos arbeiten konnten.
Ursache des Unglücks wird untersucht
Polizei und Bahnunternehmen haben Untersuchungen zur Ursache der Entgleisung aufgenommen. Welche Art von Gegenstand den Zug getroffen hatte und weshalb es dadurch zur Entgleisung kam, war zunächst unklar.
Die Einsatzkräfte konzentrierten sich zunächst auf die Versorgung der Verletzten und die Betreuung der übrigen Reisenden. Weitere Angaben zum Unfallhergang sollten im Verlauf der Untersuchungen folgen.






