Die Stadtpolizei Zürich passt bis Ende 2026 mehrere Wachen organisatorisch an. Die Quartierwachen Altstetten und Höngg verändern ihren Betrieb, die Revierpolizei Riesbach wechselt vorübergehend nach Hottingen. Ziel der Standortstrategie ist es, Ressourcen freizusetzen und künftig mehr sichtbare Polizei- und Patrouillenpräsenz in den Quartieren zu ermöglichen.
Altstetten und Höngg passen Betrieb an
Per 1. November 2026 wird die Quartierwache Altstetten geschlossen und in die Regionalwache Wiedikon integriert. Die bisherigen Ansprechpersonen wie Revierpolizistinnen und Revierpolizisten sowie Kreischefinnen und Kreischefs bleiben der Bevölkerung erhalten.
Die Mitarbeitenden sollen künftig weniger durch Schalterdienste gebunden sein und von Wiedikon aus in ihre jeweiligen Einsatzgebiete ausrücken. Nach Angaben der Stadtpolizei bleibt die Präsenz in den Quartieren dadurch unverändert oder soll sogar erhöht werden.
Auch der Schalter der Quartierwache Höngg wird per 1. November 2026 geschlossen. Die Revierpolizei Höngg bleibt jedoch voraussichtlich bis 2029 personell am bisherigen Standort.
Riesbach wechselt vorübergehend nach Hottingen
Per 1. Dezember 2026 wechseln die Revierpolizistinnen und Revierpolizisten der Quartierwache Riesbach vorübergehend in die Quartierwache Hottingen.
Die Mitarbeitenden der beiden Wachen sowie jene der Quartierwache Enge sollen zu einem späteren Zeitpunkt in die heutige Regionalwache City umziehen. Dieser Standort wird künftig als Stützpunkt City dienen.
Die Anpassungen sind Teil der langfristigen Standort- und Raumbedarfsstrategie der Stadtpolizei Zürich. Diese sieht vor, die dezentralen Wachen schrittweise bis 2035 in drei Stützpunkten und einem Hauptstandort zu bündeln.
Öffnungszeiten der Regionalwachen bleiben gleich
Für die Bevölkerung ändern sich die Öffnungszeiten der Regionalwachen nicht. Diese sind von Montag bis Freitag von 7 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Die Samstagsöffnung gilt nur für die Regionalwache City. Sonntags sind die Schalter geschlossen.
Die Mitarbeitenden der Regionalwachen sind weiterhin rund um die Uhr präsent. Die Anpassungen betreffen damit insbesondere die Schalteröffnungszeiten der genannten Quartierwachen.
Zusätzlich stehen digitale Angebote zur Verfügung. Der Online-Polizeiposten wurde um die Möglichkeit einer Videotelefonie erweitert. Anliegen, Auskünfte und bestimmte Anzeigen können damit auch ausserhalb der regulären Schalterzeiten digital bearbeitet werden. Einfache Diebstähle, Cybercrime-Delikte, Sachbeschädigungen und weitere geeignete Delikte können zudem rund um die Uhr über Suisse ePolice gemeldet werden.
Mehr Patrouillen in den Quartieren
Mit den Zusammenzügen will die Stadtpolizei Zürich personelle Ressourcen effizienter einsetzen. Mitarbeitende sollen künftig weniger Zeit für Schalterdienste aufwenden und stattdessen stärker auf der Strasse eingesetzt werden.
Geplant sind unter anderem mehr Bike- und Fusspatrouillen. Damit soll die Polizeipräsenz in den Quartieren sichtbarer werden und die Bevölkerung die Polizei vor Ort einfacher ansprechen können.






