EWZ baut Netz für mehr erneuerbare Energie aus
Die Stadt Zürich investiert 11 Millionen Franken in den Ausbau des Stromnetzes in Graubünden. Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (EWZ) will damit die steigende Stromproduktion aus erneuerbaren Energien künftig sicher ins Netz einspeisen.
Der Zürcher Stadtrat hat den entsprechenden Kredit bewilligt. Im Mittelpunkt steht die Modernisierung einer Hochspannungsleitung in Mittelbünden.
Hochspannungsleitung wird aufgerüstet
Die bestehende EWZ-Leitung transportiert derzeit Strom mit einer Spannung von 60 Kilovolt. Künftig soll sie auf 150 Kilovolt ausgebaut werden, um deutlich mehr Energie aufnehmen und transportieren zu können.
Grund für den Ausbau ist die erwartete Zunahme der Stromproduktion aus Wasser- und Solarenergie in Graubünden.
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Wasserkraftwerk Chlus als wichtiger Baustein
Ein zentrales Projekt ist das geplante Wasserkraftwerk Chlus in Trimmis. Die Anlage des Bündner Energieunternehmens Repower soll ab 2033 jährlich genügend Strom für rund 50’000 Einfamilienhäuser produzieren.
Der erzeugte Strom wird direkt in das Netz des EWZ eingespeist.
Neues Unterwerk und Netzausbau geplant
Für das Projekt ist der Bau eines neuen Unterwerks notwendig. Dafür stellt der Zürcher Stadtrat 4,56 Millionen Franken für Planung und Baurechte bereit.
Weitere 6,45 Millionen Franken fliessen in Anpassungen des bestehenden Stromnetzes. Ein Teil der Arbeiten erfolgt gemeinsam mit Repower, wodurch Planung und Bau effizienter umgesetzt werden sollen.
Energiewende erfordert leistungsfähige Netze
Mit dem Ausbau schafft das EWZ die Voraussetzungen, um künftig deutlich mehr erneuerbare Energie aus Graubünden zuverlässig in das Schweizer Stromnetz einzuspeisen. Das Projekt gilt als wichtiger Schritt für die langfristige Versorgungssicherheit und die Energiewende.






