Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Zofingen hat in der Nacht auf Dienstag mehrere Bewohner in Gefahr gebracht. Dichter Rauch füllte das Treppenhaus – fünf Personen, darunter ein Baby, mussten ins Spital gebracht werden.
Die Polizei nahm einen Bewohner der betroffenen Wohnung fest.
Feuerwehr rettet Bewohner aus verrauchten Haus
Der Brand ereignete sich am Dienstag, 7. Juli 2026, gegen 4 Uhr in einem älteren Mehrfamilienhaus an der Aarburgerstrasse in Zofingen.
Eine Bewohnerin bemerkte plötzlich Rauch im Gebäude und alarmierte die Feuerwehr.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Treppenhaus bereits stark verraucht. Die Feuerwehr rückte mit Atemschutztrupps ins Gebäude vor.
Bewohner in Wohnung eingeschlossen
In einer Wohnung fanden die Einsatzkräfte den Brandherd sowie einen Bewohner, der sich im Badezimmer eingeschlossen hatte.
Die Feuerwehr brachte ihn und die weiteren Personen im Haus sicher ins Freie.
Der Brand konnte anschliessend rasch gelöscht werden.
Fünf Personen wegen Rauchvergiftung im Spital
Wegen Verdachts auf Rauchvergiftung wurden fünf Hausbewohner ins Spital gebracht – darunter auch ein Baby.
Der aktuelle Stand:
- Vier Personen konnten das Spital bereits wieder verlassen.
- Eine Person muss wegen stärkerer Beschwerden weiterhin stationär behandelt werden.
Wohnung zerstört – Polizei ermittelt
Die betroffene Wohnung wurde durch das Feuer stark beschädigt und ist verwüstet.
Auch weitere Wohnungen sowie das Treppenhaus wurden durch Rauch und Russ erheblich in Mitleidenschaft gezogen.
Ein 36-jähriger Bewohner der betroffenen Wohnung steht unter dringendem Verdacht, den Brand vorsätzlich oder fahrlässig verursacht zu haben.
Die Kantonspolizei Aargau nahm den Mann fest. Er befindet sich inzwischen in einer psychiatrischen Klinik.
Die Staatsanwaltschaft hat eine Strafuntersuchung eröffnet.






