Der tödliche Schuss am Set des Westerns Rust beschäftigt die Gerichte erneut.
Obwohl ein Strafverfahren gegen Alec Baldwin 2024 eingestellt wurde, droht dem Schauspieler nun eine Zivilklage.
Neue Klage eines Crew-Mitglieds
Der Beleuchter Serge Svetnoy, der beim Dreh am Set war, wirft Baldwin fahrlässiges Verhalten vor und fordert Schadenersatz. Sein Anwalt kündigte an, dass das Verfahren im Oktober beginnen soll. Eine aussergerichtliche Einigung sei jedoch weiterhin möglich.
Laut GMX berichteten US-Medien, dass ein Richter in Los Angeles den Weg für das Verfahren freigemacht habe.
Der tödliche Vorfall am Set
Im Oktober 2021 wurde die Kamerafrau Halyna Hutchins im US-Bundesstaat New Mexico tödlich verletzt, als sich aus einer Requisitenwaffe ein Schuss löste, die Baldwin in der Hand hielt.
Regisseur Joel Souza wurde dabei an der Schulter getroffen.
Später stellte sich heraus, dass sich in dem Revolver scharfe Munition befand.
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Strafprozess wurde 2024 eingestellt
Baldwin war wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Im Juli 2024 wurde das Verfahren jedoch überraschend eingestellt. Die Verteidigung hatte der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, Beweismittel zurückgehalten zu haben.
Die für Waffensicherheit zuständige Waffenmeisterin wurde zuvor zu 18 Monaten Haft verurteilt. Wie die scharfe Munition ans Set gelangte, ist bis heute ungeklärt.
Schwere Vorwürfe des Klägers
Svetnoy schildert, dass die Kugel in unmittelbarer Nähe an seinem Gesicht vorbeigeflogen sei. Er habe Hutchins in den Armen gehalten, während sie im Sterben lag.
Er wirft den Verantwortlichen unter anderem vor:
- Verstösse gegen Sicherheitsvorschriften
- das Vorhandensein scharfer Munition am Set
- dass Baldwin die Waffe auf Personen gerichtet habe
Weitere Zivilverfahren liefen bereits
Der Ehemann von Hutchins, Matthew Hutchins, hatte sich bereits aussergerichtlich mit Baldwin geeinigt. Auch die Eltern und eine Schwester der Kamerafrau forderten Schadenersatz.






