Die Zahl der Migranten, die beim Versuch, die spanische Exklave Ceuta schwimmend zu erreichen, ums Leben kamen, ist weiter gestiegen. Mindestens 67 Leichen wurden nach Angaben von Behörden und Rettungskräften vor der Küste geborgen. Seit Jahresbeginn wurden damit mindestens 97 Todesfälle bei solchen Überquerungsversuchen registriert.
Laut ANSA wurden in den vergangenen Stunden weitere Leichen vor der Küste von Ceuta entdeckt. Taucher, Einsatzkräfte der spanischen Guardia Civil und Seenotrettungsdienste beteiligten sich an den Bergungen. Die Opfer sollen beim Versuch gestorben sein, die rund 14 Kilometer lange Grenze zwischen Marokko und der spanischen Exklave zu überwinden.
Die Behörden der autonomen Stadt bestätigten die neuen Opferzahlen unter Berufung auf Angaben der zuständigen Stellen. Die genaue Identität der Verstorbenen sowie die Umstände der einzelnen Todesfälle werden weiterhin untersucht.
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Gefährliche Route nach Europa
Die Überfahrt nach Ceuta gehört zu den gefährlichen Fluchtrouten nach Europa. Immer wieder versuchen Migranten, die Exklave an der nordafrikanischen Küste über das Meer zu erreichen, obwohl die Strömungen und Wetterbedingungen erhebliche Risiken darstellen.
Viele Menschen wählen diese Route in der Hoffnung auf ein Leben in Europa. Die Versuche finden häufig unter schwierigen Bedingungen statt, teilweise ohne geeignete Boote oder ausreichende Sicherheitsausrüstung.
Zahl der Opfer seit Jahresbeginn deutlich gestiegen
Nach Angaben der Behörden wurden bereits seit Jahresbeginn zahlreiche Todesfälle im Zusammenhang mit der Route nach Ceuta registriert. Mit den jüngsten Funden erhöhte sich die Zahl der bekannten Opfer in den vergangenen sieben Monaten auf mindestens 97.
Hilfsorganisationen und Behörden warnen regelmässig vor den Gefahren irregulärer Migrationswege über das Mittelmeer und die angrenzenden Küstenregionen. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach diesen gefährlichen Routen aufgrund politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten in Herkunftsländern hoch.
Die spanischen Behörden setzen ihre Such- und Rettungseinsätze vor der Küste von Ceuta fort.






