Bei einer Gewerbekontrolle in einem Nagelstudio am Unteren Graben in Winterthur hat die Kantonspolizei Zürich zahlreiche verbotene und mutmasslich nicht vorschriftsgemäss verwendete Produkte sichergestellt. Darunter befanden sich rund 2’800 Nagellacke, Botox-Präparate, mehr als 100 Hyaluron-Produkte sowie zahlreiche Spritzen und medizinische Verbrauchsmaterialien.
Die Kantonspolizei Zürich führte am Dienstagmorgen, 29. September 2026, gemeinsam mit dem Amt für Wirtschaft eine Gewerbekontrolle in einem Nagelstudio am Unteren Graben durch. Dabei stellten die Kontrollierenden zunächst Nagellacke fest, die einen verbotenen Inhaltsstoff enthielten.
Bei der anschliessenden Durchsuchung des Kellers stiessen die Polizistinnen und Polizisten auf zahlreiche weitere Produkte aus dem medizinischen und kosmetischen Bereich. Diese wurden für weitere Abklärungen sichergestellt.
Botox, Hyaluron und zahlreiche Spritzen sichergestellt
Unter den sichergestellten Gegenständen befanden sich über 100 Spritzen und mehrere hundert Spritzennadeln. Zudem wurden Botox-Präparate, mehr als 100 Hyaluron-Produkte und rund 2’800 Nagellacke mit einem verbotenen Inhaltsstoff sichergestellt.
Darüber hinaus fanden die Einsatzkräfte zwei Lasergeräte. Für die weiteren Abklärungen wurde die Kantonale Heilmittelkontrolle beigezogen.
Verdacht auf Behandlungen ohne erforderliche Voraussetzungen
Nach Angaben der Kantonspolizei Zürich besteht der Verdacht, dass eine 39-jährige Schweizerin medizinische und kosmetische Behandlungen durchgeführt hat, ohne über die dafür erforderlichen Voraussetzungen zu verfügen.
Die Frau muss sich wegen verschiedener Widerhandlungen gegen die Gesundheits- und Heilmittelgesetzgebung vor der Staatsanwaltschaft verantworten. Die weiteren Abklärungen laufen.






