Die Kantonspolizei Zürich hat am Mittwoch, 2. September 2026, in Winterthur drei Männer verhaftet. Die rumänischen Staatsangehörigen im Alter von 23, 26 und 29 Jahren stehen im Verdacht, sich unter einem Vorwand Zutritt zu mehreren Liegenschaften verschafft und dabei Wertgegenstände gestohlen zu haben.
Im Rahmen einer Fahndung fiel der Kantonspolizei Zürich in Winterthur ein Personenwagen mit ausserkantonalen Kontrollschildern auf. Das Fahrzeug bewegte sich auffällig durch das Stadtgebiet und hielt schliesslich in einem Wohnquartier an.
Männer verschaffen sich als Handwerker Zutritt
Nach bisherigen Erkenntnissen stiegen zwei Männer aus dem Fahrzeug. Einer soll vor den Liegenschaften geblieben sein und Ausschau gehalten haben. Der andere klingelte an mehreren Haustüren und gab sich als Handwerker aus.
Dabei erklärte er, dass er den Strom überprüfen müsse. Auf diese Weise soll er sich Zutritt zu mehreren Liegenschaften verschafft haben. Während seines Aufenthalts entwendete er mutmasslich unbemerkt verschiedene Wertgegenstände.
Anschliessend kehrten die beiden Männer zum Personenwagen zurück. Gemeinsam mit dem Lenker fuhren sie davon.
Uhren und Schmuck sichergestellt
In einer Nachbargemeinde konnten Fahnder der Kantonspolizei Zürich den Personenwagen anhalten. Die drei Insassen wurden wegen des Verdachts auf Diebstahl verhaftet.
Bei der anschliessenden Kontrolle sowie einer Hausdurchsuchung stellten die Ermittler mehrere Uhren und Schmuck sicher. Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich dabei um mutmassliches Deliktsgut.
Die Kantonspolizei Zürich ermittelt gemeinsam mit der zuständigen Staatsanwaltschaft die genauen Umstände. Dabei wird unter anderem geprüft, woher die sichergestellten Gegenstände stammen und ob die drei Beschuldigten mit weiteren Straftaten in Verbindung stehen.
Das Zwangsmassnahmengericht ordnete für alle drei Beschuldigten Untersuchungshaft an. Bis zu einem rechtskräftigen Abschluss des Verfahrens gilt die Unschuldsvermutung.
Polizei warnt vor falschen Handwerkern
Die Kantonspolizei Zürich weist darauf hin, dass Täter versuchen können, sich unter einem Vorwand Zugang zu Wohnungen oder Häusern zu verschaffen. Als angebliche Gründe werden beispielsweise Stromkontrollen, Liftreparaturen oder Kontrollen von Fensterläden genannt.
Die Polizei empfiehlt, unbekannte Personen nicht ohne Weiteres in die Wohnung oder das Haus zu lassen. Angaben zu einer angeblichen Firma sollten im Zweifelsfall direkt über eine offizielle Kontaktmöglichkeit überprüft werden.
Wer unsicher ist, kann den Zutritt verweigern und bei einem verdächtigen Vorfall die Polizei über den Notruf 117 verständigen.






