Auf einer Wiese an der Bäumlistrasse in Winterthur ist am Mittwochabend ein Brand ausgebrochen. Zwei Passanten konnten das Feuer vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte löschen. Die Behörden warnen wegen der anhaltenden Trockenheit vor grosser Brandgefahr.
Die Stadtpolizei Winterthur und Schutz & Intervention Winterthur rufen zu einem vorsichtigen Umgang mit Feuer im Freien auf. Im Wald und in Waldesnähe gilt derzeit ein Feuerverbot.
Wiese auf rund 30 Quadratmetern verbrannt
Der Brand wurde am Mittwoch, 8. Juli 2026, kurz nach 22 Uhr bei der Einsatzzentrale gemeldet. Daraufhin rückten Einsatzkräfte der Stadtpolizei Winterthur sowie der Feuerwehr von Schutz & Intervention Winterthur aus.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Feuer bereits durch zwei Passanten gelöscht worden. Die betroffene Wiesenfläche von rund 30 Quadratmetern war jedoch grossflächig verbrannt.
Verletzt wurde niemand. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehrere tausend Franken.

Jugendliche beobachtet – Brandursache unklar
Gemäss Angaben der beiden Passanten hatten sie kurz vor dem Brandausbruch zwei Jugendliche beobachtet, die vom Ort weggerannt seien.
Die genaue Ursache des Feuers ist derzeit noch nicht geklärt. Die Stadtpolizei Winterthur hat Ermittlungen aufgenommen.
Grosse Waldbrandgefahr im Kanton Zürich
Wegen der anhaltenden Trockenheit besteht im Kanton Zürich aktuell eine hohe Waldbrandgefahr. Die Behörden haben deshalb seit 26. Juni 2026 ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe erlassen.

Bereits kleine Funken können Brände auslösen und zu grösseren Flächenbränden führen. Die Stadtpolizei Winterthur und Schutz & Intervention Winterthur empfehlen deshalb:
- Zigaretten, Raucherwaren und Zündhölzer vollständig löschen und korrekt entsorgen
- Kein offenes Feuer entfachen
- Grill- und Feuerstellen erst nach vollständigem Löschen verlassen
- Bei starkem oder böigem Wind auf Feuer und Grillieren verzichten
- Holzkohle-, Gas- und Elektrogrills vorsichtig verwenden
- Rauch oder Feuer sofort über die Notrufnummer 118 melden






