Wölfin Tara stirbt während Operation
Die knapp vierjährige Wölfin Tara aus dem Wildpark Bruderhaus ist während einer Operation im Tierspital Zürich verstorben.
Die Operation diente der Kastration, um ein weiteres Anwachsen des Rudels zu verhindern und mögliche Konkurrenzkämpfe unter den männlichen Wölfen zu vermeiden.
Herkunft und Rudel
Tara kam im Februar 2023 im Alter von elf Monaten aus dem Tierpark Dählhölzli in Bern in den Wildpark Bruderhaus.
Im April 2023 wurde der einjährige Wolfsrüde Romulus aus dem Wildpark Langenberg dem Rudel hinzugefügt.
In den Frühjahren 2024 und 2025 brachte Tara jeweils zwei männliche Wolfsjunge zur Welt.
Das Rudel bestand zuletzt aus fünf Rüden, die nun weiterhin von Leitwolf Romulus geführt werden.
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Ablauf der Operation
Narkose im Gehege und Transport zum Tierspital Zürich ohne Zwischenfälle
Auf dem Operationstisch erlitt Tara einen Herzstillstand
Trotz vorheriger Vorbereitung bergen Narkosen und Operationen bei Wildtieren immer Risiken
Der allgemeine Gesundheitszustand von Wildtieren ist oft schwer einzuschätzen, da äußere Krankheitsanzeichen nicht immer erkennbar sind
Auswirkungen auf das Rudel
Das Rudel bleibt aus fünf Rüden bestehen
Im sozialen Ranggefüge hat sich nichts verändert
Romulus führt weiterhin als Leitwolf
Ein Ersatz für die Wölfin ist nicht vorgesehen










