Aufatmen nach Gesundheitsalarm
Noch vor wenigen Wochen sorgte ein Hantavirus-Ausbruch auf einem Kreuzfahrtschiff weltweit für Besorgnis.
Nun folgt die Entwarnung durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO).
Die Lage scheint unter Kontrolle – weitere Fälle wurden nicht gemeldet.
WHO bestätigt: Ausbruch offenbar beendet
Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass der Hantavirus-Ausbruch abklingt. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus erklärte auf der Plattform X, die Situation bleibe stabil und es seien keine neuen Fälle aufgetreten.
Auch alle bekannten Kontaktpersonen hätten ihre Nachbeobachtungszeit abgeschlossen, ohne dass weitere Infektionen festgestellt wurden. Die WHO spricht damit von einer deutlich entspannten Lage.
Überblick der aktuellen Lage
- Keine neuen bestätigten Fälle
- Überwachung der Kontaktpersonen abgeschlossen
- Insgesamt 13 Fälle, darunter 3 Todesfälle
- Restliche Personen weiterhin unter Beobachtung
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Ursprung des Ausbruchs auf der „Hondius“
Der Ausbruch begann auf einer Kreuzfahrt des Forschungsschiffs „Hondius“, das in Argentinien gestartet war.
An Bord befanden sich rund 150 Menschen aus 23 Ländern. Während der Reise infizierten sich mehrere Passagiere mit dem Andes-Typ des Hantavirus.
Besonderheit des Virus: Mensch-zu-Mensch möglich
Hantaviren werden normalerweise durch Nagetiere übertragen, etwa über kontaminierte Staubpartikel.
Der aufgetretene Andes-Typ ist jedoch besonders, da in seltenen Fällen auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch möglich ist.
Internationale Massnahmen und Quarantäne
Nach Bekanntwerden des Ausbruchs wurde das Schiff auf Teneriffa gestoppt. Die Passagiere wurden unter strengen Sicherheitsmassnahmen in ihre Heimatländer zurückgeführt.
Die WHO betonte bereits früh, dass keine Gefahr einer Pandemie bestehe.






