Der türkische Fussball kommt nicht zur Ruhe: Erneut stehen Funktionäre grosser Vereine im Fokus der Ermittler.
Bei landesweiten Razzien wurden mehrere Verantwortliche festgenommen. Der Vorwurf: illegale Sportwetten und mögliche Spielmanipulation.
Ermittlungen gegen Vereinsfunktionäre laufen weiter
In der Türkei wurden mehrere Funktionäre aus dem Fussballbereich festgenommen.
Betroffen sind unter anderem Verantwortliche der bekannten Istanbuler Vereine:
- Galatasaray Istanbul
- Beşiktaş Istanbul
Nach Angaben der Behörden werden Aktivitäten aus den Jahren 2020 bis 2026 untersucht.
Insgesamt sollen 17 Personen bei den Razzien festgenommen worden sein.
Wettaktivitäten im Visier der Ermittler
Laut GMX wertete die türkische Finanzermittlungsbehörde MASAK Daten zu Wettaktivitäten von Vereinsfunktionären aus.
Auf Grundlage dieser Untersuchungen führten die Behörden die aktuellen Einsätze durch.
Justizminister Yılmaz Tunç erklärte, die Verfahren würden mit grosser Sorgfalt geführt, um die Glaubwürdigkeit des Sports zu schützen.
Türkischer Fussball seit Monaten unter Druck
Der aktuelle Fall ist Teil eines grösseren Wettskandals, der den türkischen Fussball seit dem vergangenen Jahr beschäftigt.
Im Mittelpunkt stehen Vorwürfe gegen:
- Schiedsrichter
- Spieler
- Vereinsverantwortliche
- weitere Personen aus dem Umfeld des Fussballs
Der türkische Fussballverband hatte zunächst bekanntgegeben, dass zahlreiche Schiedsrichter aktiv an Wetten beteiligt gewesen sein sollen.
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Mehr als 1000 Spieler betroffen
Die Ermittlungen weiteten sich anschliessend aus.
Mehr als 1000 Spieler aus verschiedenen Ligen wurden vorübergehend gesperrt, während die Vorwürfe geprüft werden.
Darunter befanden sich auch Spieler von bekannten Erstligisten wie:
- Galatasaray
- Fenerbahçe
- Beşiktaş
- Trabzonspor
Auch frühere Spitzenfunktionäre betroffen
Bereits im vergangenen Dezember wurden Haftbefehle gegen 29 Personen erlassen.
Darunter befand sich auch Erden Timur, ein früherer Funktionär von Galatasaray Istanbul.
Auch innerhalb des türkischen Fussballverbands kam es seit Beginn der Affäre zu mehreren Rücktritten.






