Kaum ein Gericht ist so beliebt wie die Pizza.
Heute steht sie weltweit im Mittelpunkt – und Italien liefert eindrückliche Zahlen.
Zum Welttag der Pizza zeigt sich: Die Branche ist ein echter Wirtschaftsfaktor.
Pizza als Milliarden-Geschäft in Italien
Am 17. Januar, dem Welttag der Pizza, wurden neue Zahlen zur wirtschaftlichen Bedeutung des italienischen Pizza-Sektors veröffentlicht. Die Branche erzielt einen jährlichen Umsatz von rund 15 Milliarden Euro und beschäftigt mehr als 300.000 Menschen.
Insgesamt gibt es landesweit über 50.000 Pizzerien, in denen täglich rund acht Millionen Pizzen gebacken werden. Laut ansa.it wurden diese Daten im Rahmen der Präsentation des ersten Jahresberichts des sozioökonomischen Observatoriums für neapolitanische Pizza in Rom vorgestellt.
Was eine Margherita wirklich kostet
Ein besonderer Fokus lag auf der Pizza Margherita, dem Klassiker schlechthin. Der landesweite Durchschnittspreis liegt bei 7,04 Euro, mit teils deutlichen regionalen Unterschieden:
Neapel: 6,74 €
Süditalien: 6,72 €
Mittelitalien: 7,46 €
Norditalien: 7,66 €
Daraus wurde erstmals der Margherita Neapolitan Pizza Index (IPNM) berechnet, der Preisabweichungen im Vergleich zu Neapel misst.
Breaking News direkt aufs Smartphone
Verpasse keine Eilmeldung mehr – jetzt den imTicker WhatsApp-Kanal abonnieren:
imTicker auf WhatsApp abonnieren
Preise bleiben trotz Kostenexplosion stabil
Bemerkenswert: Trotz stark gestiegener Kosten für Zutaten wie Mozzarella und Olivenöl sind die Pizza-Preise nur moderat gestiegen.
Die Befragung ergab:
31,3 % erhöhten den Preis um maximal 0,50 €
22,9 % um 0,51 € bis 1 €
11,5 % um 1,01 € bis 1,50 €
14,6 % verzeichneten keine Erhöhung
Analysten sehen darin den Beweis, dass Pizza weiterhin ein Grundpfeiler der „demokratischen Küche“ bleibt – erschwinglich für alle.
Frauen spielen wichtige Rolle – mit einer Ausnahme
Ein eigenes Kapitel widmete der Bericht der Rolle der Frauen in der Branche. Diese sind stark vertreten:
Inhaberschaft: 38,5 %
Restaurantmanagement: 50,5 %
Der Beruf der Pizzabäckerin bleibt jedoch selten: Nur 2 Prozent der Pizzaioli sind Frauen.










