Unsportliche Szene im Halbfinale
Im Ski Cross von Livigno sorgt eine umstrittene Aktion für heftige Diskussionen. Tim Hronek verpasste das olympische Finale – und damit die Chance auf eine Medaille – nach einem regelwidrigen Block seines Konkurrenten Ryan Regez.
Der 33-jährige Schweizer, Olympiasieger von Peking 2022, drückte Hronek im Halbfinale bei einem Überholversuch den Arm gegen den Hals. Der Bayer verlor dadurch kurzzeitig Geschwindigkeit und Kontrolle. Nutzniesser der Szene war der Japaner Satoshi Furuno, der vorbeizog und ins Finale einzog.
Laut gmx.ch wurde die Situation im Anschluss intensiv diskutiert.
„Einfach unsportlich“
Für deutliche Worte sorgte ARD-Experte Tobias Müller:
„Das war einfach unsportlich und kostet den Timi den Finaleinzug oder die mögliche Medaille. Was soll man da jetzt noch sagen, so etwas habe ich noch nie erlebt.“
Regez erhielt zwar eine Strafe, doch Hronek profitierte davon nicht mehr. Er musste im kleinen Finale antreten.
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Deutsche verpassen Podest
Auch Florian Wilmsmann, der als Gold-Hoffnung galt, verpasste den Finaleinzug. Im kleinen Finale belegten die beiden Deutschen die Ränge sechs und sieben – Hronek vor Wilmsmann.
Gold sicherte sich der Italiener Simone Deromedis. Silber ging an Federico Tomasoni, Bronze an Alex Fiva.
Die weiteren Deutschen, Cornel Renn und Florian Fischer, schieden bereits im Viertelfinale aus.
Heftige Debatte um Fairness
Die Szene im Halbfinale wird wohl noch länger für Diskussionen sorgen. Während die Jury eine Regelwidrigkeit feststellte, blieb für Hronek der sportliche Schaden bestehen.
Statt um Edelmetall kämpfte der Deutsche am Ende nur noch um Platzierungen – mit viel Wut im Bauch.










