Der Krieg sollte Irans Führung erschüttern – doch nach einem Monat wirkt die Macht in Teheran überraschend stabil.
Die Angriffe von Israel und den USA haben das System nicht zerbrochen, sondern eher gefestigt.
Wir erklären, warum das so ist.
Mosaik-Verteidigung und strategische Vorbereitung
- Dezentrale Strukturen: 31 regionale Kommandoeinheiten ermöglichen eigenständiges Handeln
- Ursprung: Iran-Irak-Krieg (1980–1988) als prägendes Trauma
- Ziel: Kampffähigkeit trotz Verlust zentraler Kommandeure erhalten
Laut gmx.ch zeigt sich, dass die iranische Führung den Krieg auf diese Weise gut vorbereitet hat und ihre Fähigkeit, militärisch zu agieren, ungebrochen bleibt.
Machtverschiebungen innerhalb des Regimes
- Militärische Akteure (Revolutionsgarden) gewinnen an Einfluss
- Hardliner und Fundamentalisten profitieren von der aktuellen Krise
- Zivile Funktionsträger werden zunehmend durch militärische Führer ersetzt
- Chameneis Nachfolger, sein Sohn Modschtaba, setzt autoritären Kurs fort
Politikwissenschaftler Tareq Sydiq von der Universität Marburg: „Der Krieg verschiebt die Machtbalance zugunsten der Revolutionsgarden.“
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Hoffnungen und Ängste der Bevölkerung
- Zunächst Euphorie über mögliche Machtwechsel
- Brutale Niederschlagung von Protesten Anfang Januar dämpft Erwartungen
- Heute dominieren Desillusionierung und Zweifel im Land
- Internationale Akteure stossen auf Misstrauen innerhalb der Bevölkerung
Analyse: Fehlkalkulation der Angreifer?
- Israel und USA wollten Machtwechsel erzwingen, politische Strategie bleibt aber unklar
- Militärische Erfolge führten bislang nicht zu politischem Umbruch
- Innenpolitischer Spielraum für Zivilgesellschaft schrumpft im Kriegszustand







