Polizei stoppt Raser und kontrolliert Schwerverkehr
Im Oktober 2025 führte die Kantonspolizei Wallis mehrere Verkehrskontrollen durch – mit teils erschreckenden Ergebnissen.
Neben Dutzenden von Verstössen registrierten die Beamten zwei schwere Raserdelikte.
Am 2. Oktober 2025 kontrollierten Polizisten in der Region Raron insgesamt 83 Fahrzeuge – darunter Autos und Lastwagen.
Bei 34 davon wurden Verstösse festgestellt, darunter:
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Fahren ohne Haftpflichtversicherung
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Gefälschte Kontrollschilder
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Fahren trotz Fahrverbot
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Mehrere Fälle von Überladung
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Neun Verstösse gegen die Ruhezeitverordnung für Chauffeure
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Drei abgefahrene Reifen
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Mehrere Fälle von Handybenutzung während der Fahrt
Kabotage-Verstoss auf der Autobahn bei Saint-Maurice
Am 22. Oktober 2025 kontrollierten Spezialisten des Schwerverkehrskontrollzentrums einen 47-jährigen Mazedonier auf der Autobahn bei Saint-Maurice.
Er fuhr mit einem in Mazedonien immatrikulierten Fahrzeug, das zwei Autos auf einem Anhänger transportierte – beide sollten in der Schweiz be- und entladen werden.
Das verstösst gegen die Kabotagebestimmungen.
Der Fahrer musste eine Bussengarantie von über 2’000 Franken hinterlegen.
Zwei schwere Raserdelikte in Visp und Raron
Besonders brisant: Zwei Autofahrer gingen den Beamten mit extremen Geschwindigkeiten ins Netz.
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4. Oktober 2025, Raron–Visp:
Ein Lenker wurde mit 145 km/h bei erlaubten 80 km/h gemessen. Die Ermittlungen zur Identität des Fahrers laufen. -
23. Oktober 2025, Visp:
Ein 32-jähriger Schweizer raste mit 111 km/h durch eine 50er-Zone – mehr als doppelt so schnell.
Sein Führerausweis wurde vor Ort entzogen.
Konsequenzen und Statistik
Die beiden Männer werden bei der Staatsanwaltschaft und der Dienststelle für Strassenverkehr und Schifffahrt angezeigt.
Es drohen:
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Bis zu vier Jahre Freiheitsstrafe
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Mindestens zwei Jahre Führerausweisentzug
Seit Jahresbeginn zählt die Kantonspolizei Wallis 25 Raserdelikte – Tendenz steigend.










