Wallis — Der Kanton zieht Bilanz zum Herdenschutz 2025 und setzt weiterhin auf massive Investitionen.
Insgesamt wurden 3 Millionen Franken in Schutzmassnahmen investiert. Für 2026 sind weitere hohe Beträge vorgesehen – inklusive neuer Vorschriften für Herdenschutzhunde.
3 Millionen Franken für Schutzmassnahmen
Im Jahr 2025 flossen insgesamt 3 Millionen Franken in den Herdenschutz im Wallis.
1,63 Millionen Franken trägt der Kanton
Restliche Mittel übernimmt der Bund
2,2 Vollzeitstellen waren im Bereich Herdenschutz im Einsatz
Die kantonale Dienststelle für Landwirtschaft (DLW) berät Betriebe, begleitet Schutzmassnahmen, prüft Subventionsgesuche und dokumentiert Grossraubtierangriffe.
GPS-Pflicht für Herdenschutzhunde
Ab 2026 wird für alle im Wallis eingesetzten Herdenschutzhunde das Tragen von GPS-Halsbändern obligatorisch.
Ziel ist:
bessere Nachverfolgbarkeit der Hunde
erhöhte Sicherheit
verbesserte Koordination mit Tourismus und Wanderern
Zudem setzt sich der Kanton dafür ein, dass der vom Bundesamt für Umwelt (BAFU) geforderte Arbeitseignungstest praxisnah direkt auf den Betrieben durchgeführt werden kann.
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Weitere Investitionen 2026
Für die kommende Saison plant der Kanton:
über 1 Million Franken für Herdenschutzmassnahmen
160’000 Franken für die Haltung von Herdenschutzhunden
700’000 Franken für Hilfshirten
Zusätzliche Bundesmittel werden erwartet. Auch das Bundesamt für Landwirtschaft unterstützt die Sömmerungen mit rund 1 Million Franken.
Rückgang der Wolfsangriffe
2025 wurden im Wallis 81 Grossraubtierangriffe registriert:
48 im Oberwallis
22 im französischsprachigen Wallis
318 gerissene Nutztiere
Zum Vergleich 2024:
112 Angriffe
341 gerissene Tiere
Der Rückgang bestätigt laut Behörden die Wirksamkeit der Schutzmassnahmen.
Die höhere Zahl gerissener Tiere im Oberwallis wird mit kleineren Betriebsstrukturen und anspruchsvoller Topografie erklärt.










