Die Hochjagd 2025 im Wallis ist beendet – und die Bilanz zeigt: Während die Hirschabschüsse stabil blieben, gingen die Zahlen bei Gämsen deutlich zurück.
Ein angepasstes Jagdmodell soll den Schutz der Reproduktionsbestände sichern.
Ergebnisse im Überblick
Hirsche: 1415 erlegt (2024: 1440 / Ziel: 1650)
Gämsen: 1537 erlegt (2024: 1761, 2020: rund 2500)
Rehgeissen: 224 erlegt (2024: 319)
Wildschweine: 21 erlegt (2024: 25)
Besonders auffällig: Der Rückgang bei der Gamsjagd.
Fokus auf Gamsbestände
Das Walliser Jagdmodell wurde 2025 angepasst:
Schutz von zweieinhalbjährigen Gämsen
Schonung weiblicher Tiere (413 erlegt, 180 weniger als 2024)
Männliche Tiere: 1124 erlegt (2024: 1168)
Diese Massnahmen sollen verhindern, dass die Reproduktionsbasis der Population zu stark schrumpft – insbesondere wegen der zusätzlichen Belastung durch Wölfe und Luchse.
Hirschjagd bleibt stabil
Bei den Hirschen blieb die Zahl der erlegten Tiere mit 1415 stabil gegenüber dem Vorjahr (1440).
Allerdings liegt das Ergebnis unter dem kantonalen Kontingent von 1650, was zeigt, dass nicht alle geplanten Abschüsse erreicht wurden.
Zusammenarbeit mit Jägerschaft
Das neue Jagdmodell wurde gemeinsam mit den Jagdkorporationen (Dianas) und dem kantonalen Jagdverband entwickelt.
Die Rückmeldungen zeigen: Viele Jägerinnen und Jäger hielten sich freiwillig an zusätzliche Einschränkungen – und verzichteten auf mögliche Abschüsse.
Die Hochjagd 2025 im Wallis bringt eine Stabilität bei den Hirschen, aber auch einen spürbaren Rückgang bei den Gämsen.






