Am Donnerstagabend, 30. Juli 2026, sind auf dem Walensee zwei Personen nach einem Sturm während einer SUP-Tour vermisst worden. Fünf Stand-up-Paddle-Fahrer gerieten auf dem See in Schwierigkeiten. Eine Suchaktion mit mehreren Einsatzorganisationen blieb bislang erfolglos.
Sturm überrascht SUP-Gruppe auf dem Walensee
Gegen 18.55 Uhr ging bei der Notruf- und Einsatzzentrale der Kantonspolizei St.Gallen die Meldung ein, dass mehrere Personen auf dem Walensee mit Stand-up-Paddle-Boards unterwegs waren und von einem plötzlich aufkommenden Sturm sowie starken Windböen überrascht wurden.
Nach bisherigen Erkenntnissen starteten die fünf SUP-Fahrer am Seeufer des Gäsi in der Gemeinde Glarus Nord. In der Seemitte zwischen Lago Mio bei Weesen SG und der ehemaligen Raststätte Mühlehorn in Glarus Nord gerieten sie aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen in eine Notlage.
Drei Personen gerettet – zwei weiterhin vermisst
Zwei Personen konnten selbstständig ans Ufer schwimmen. Eine weitere Person wurde durch die Seerettung aus dem Wasser gerettet.
Seit dem Ereignis werden zwei Personen vermisst. Die umgehend eingeleitete Suchaktion wurde durch die Seerettung, die Rega, Patrouillen der Kantonspolizeien St.Gallen und Glarus sowie weitere Einsatzorganisationen unterstützt.
Dabei kamen unter anderem Drohnen zum Einsatz. Die Suche blieb bis zum aktuellen Zeitpunkt ohne Erfolg.
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Suchaktion wird fortgesetzt
Die Suchmassnahmen werden mit weiteren geeigneten Mitteln fortgesetzt. Die Einsatzkräfte beurteilen die Lage laufend und passen das Vorgehen den aktuellen Bedingungen an.
Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes machen die Behörden derzeit keine weiteren Angaben zu den vermissten Personen.
Der genaue Unfallhergang sowie die Umstände, die zum Unglück führten, werden durch die Polizei abgeklärt. Sobald neue Informationen vorliegen, wollen die Behörden erneut informieren.
Polizei warnt vor unterschätzten Risiken beim SUP
Die Polizei und die Seerettung erinnern daran, dass Stand-up-Paddling auf Schweizer Gewässern trotz sommerlicher Bedingungen Risiken birgt. Besonders Wind, Wetterwechsel und kaltes Wasser können rasch gefährliche Situationen verursachen.
Wassersporttreibende werden aufgefordert, vor jeder Ausfahrt die Wetter- und Windverhältnisse zu prüfen und bei aufkommendem Unwetter oder starkem Wind das Gewässer rechtzeitig zu verlassen.
Zudem wird empfohlen, eine Rettungsweste oder Schwimmhilfe mit mindestens 50 Newton Auftrieb bereits vor der Fahrt anzuziehen. Auf Seen sollte ausserdem eine geeignete Leash verwendet werden.






