In Waldkirch SG ist am Mittwochabend und Donnerstagmorgen, 26. und 27. August 2026, trübes Wasser aus einer Baugrube in das Rüerenbächli gelangt. Das Wasser wurde mittels einer Pumpe eingeleitet und war gemäss Untersuchungen zu trüb. Die möglichen Auswirkungen auf das Gewässer sind derzeit noch nicht bekannt.
Wasser aus Baugrube eingeleitet
Kurz nach 18.45 Uhr ging am Mittwoch bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung ein, dass mittels einer Pumpe trübes Wasser aus einer nahe gelegenen Baugrube in das Rüerenbächli gelangt sei.
Die Einsatzkräfte entnahmen daraufhin eine Wasserprobe und informierten die zuständigen Fachstellen. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht absehbar, ob und in welchem Ausmass das Gewässer durch die Einleitung beeinträchtigt worden war.
Die für die Einleitung verwendete Pumpe wurde kontrolliert und war beim ersten Einsatz abgestellt.

Pumpe am Donnerstag erneut eingeschaltet
Am Donnerstagmorgen, kurz nach 7.45 Uhr, ging erneut eine Meldung bei der Notruf- und Einsatzleitzentrale ein. Wiederum wurde trübes Wasser aus einer Grube in das Rüerenbächli gepumpt.
Beim Eintreffen der aufgebotenen Einsatzkräfte und Fachstellen war die Pumpe tatsächlich eingeschaltet. Eine Patrouille entnahm erneut eine Probe des eingeleiteten Wassers.
Die anschliessende Untersuchung ergab, dass das Wasser zu trüb war. Der genaue Umfang einer möglichen Beeinträchtigung des Rüerenbächlis ist derzeit noch nicht bekannt.
Anzeige bei der Staatsanwaltschaft
Der entstandene Schaden kann nach aktuellem Stand noch nicht abgeschätzt werden. Der Vorfall wird bei der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen angezeigt.
Im Einsatz standen die Kantonspolizei St.Gallen, das Amt für Umwelt, der Umweltschadendienst sowie die Fischereiaufsicht des Kantons St.Gallen. Die zuständigen Stellen klären die weiteren Umstände des Vorfalls ab.





