Im Landkreis Neunkirchen im Saarland kämpfen rund 400 Einsatzkräfte gegen einen Waldbrand. Nach aktuellen Drohnenaufnahmen sind etwa sechs Hektar Wald betroffen. Die schwierigen Geländebedingungen und die Löschwasserversorgung erschweren den Einsatz. Ein Löschhubschrauber unterstützt die Feuerwehr aus der Luft.
Bei Hirzweiler, einem Ortsteil der Gemeinde Illingen im Landkreis Neunkirchen, hat sich ein Waldbrand auf eine Fläche von rund sechs Hektar ausgebreitet. Rund 400 Einsatzkräfte sind derzeit mit der Brandbekämpfung beschäftigt.
Laut GMX beriefen sich die aktuellen Angaben auf das saarländische Innenministerium. Innenminister Reinhold Jost machte sich vor Ort ein Bild von der Lage und den laufenden Löscharbeiten.
Schwieriges Gelände erschwert Löscharbeiten
Die Einsatzkräfte stehen vor besonderen Herausforderungen. Das Gelände erschwert den Zugang zum Brandherd, gleichzeitig ist die Versorgung mit ausreichend Löschwasser aufwendig.
Die Feuerwehr wird deshalb auch aus der Luft unterstützt. Ein Löschhubschrauber kommt zum Einsatz, um die Löscharbeiten am Boden zu ergänzen und die Ausbreitung des Feuers einzudämmen.
Nach Angaben des Innenministeriums wurde das Ausmass des Brandes mithilfe einer Drohne vermessen. Dabei wurde eine betroffene Waldfläche von rund sechs Hektar festgestellt.
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Pferde von Hof in Sicherheit gebracht
Besonders kritisch wurde die Lage, als sich das Feuer in Richtung eines nahe gelegenen Hofs ausbreitete. Die dort gehaltenen Pferde wurden deshalb vorsorglich evakuiert.
Einsatzkräfte sicherten den Hof nach Angaben des Innenministeriums gegen ein mögliches Übergreifen der Flammen. Damit soll verhindert werden, dass das Feuer auf Gebäude und weitere Bereiche des Geländes übergreift.
Wie sich der Brand weiter entwickelt und wann die Löscharbeiten abgeschlossen werden können, war zunächst nicht absehbar. Die Feuerwehr arbeitet daran, die Flammen unter Kontrolle zu bringen und eine weitere Ausbreitung zu verhindern.
Bevölkerung soll Gebiet meiden
Die Behörden rufen die Bevölkerung dazu auf, das betroffene Gebiet zu meiden. Gleichzeitig sollen die Zufahrtswege für anrückende Feuerwehr- und Rettungskräfte freigehalten werden.
Die Rauchwolke ist nach Angaben der Feuerwehr weithin sichtbar. Der betroffene Wald wurde gesperrt. Weitere Angaben zur Brandursache lagen zunächst nicht vor.






