Rattenplage in Paris wird zum Wahlkampfthema:
Millionen Nager treiben die Einwohner und Politiker um, während die Kandidatinnen und Kandidaten für das Bürgermeisteramt Lösungen versprechen.
Die Stadt kämpft seit Jahren gegen die Nager – nun rückt das Problem inmitten des Wahlkampfs stärker ins öffentliche Bewusstsein.
Kandidaten versprechen Sauberkeit und Bekämpfung
Rachida Dati (konservativ): „Grossangelegter Plan zur Bekämpfung der Rattenplage.“
Emmanuel Grégoire (sozialistisch): Spezielle Brigaden der Stadtpolizei sollen aktiv werden.
Pierre-Yves Bournazel (Macron-Mitte): Stadtreinigung reformieren, Ratten sollen von der Oberfläche verschwinden.
Auch Sophia Chikirou von der Linkspartei kritisiert die bisherige Rathauspolitik: Laut gmx.ch leben angeblich zwischen vier und sechs Millionen Ratten in Paris – eine Zahl, die allerdings nicht offiziell belegt ist.
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Die Zahlen und Realität
Bürger können Ratten über die App „Dans Ma Rue“ melden.
Fachkräfte rückten laut Stadt jährlich etwa 7.000 Mal zur Bekämpfung aus.
Eine exakte Zählung der Population ist unrealistisch, da die Rattenzahl saisonal stark schwankt.
Historisch betrachtet versuchte Paris bereits 1901, die Nager mit einem Rattenfänger-Wettbewerb zu reduzieren – erfolglos.
Strategien und öffentliche Beteiligung
Essensreste reduzieren, Müllmanagement verbessern
Spezielle Gitter in Abwasserkanälen verhindern das Hochklettern der Ratten
Bürgerbrigaden unterstützen die Bekämpfung lokal mit Fallen, Ködern und Beobachtungen
Kommunalpolitiker der Tierpartei plädieren hingegen für humane Massnahmen: Ratten einfangen und in weniger problematische Gebiete umsetzen.







