Syrisches Militär stoppt Kämpfe in Wohngebieten
Explosionen, Schüsse, Angst um das eigene Leben.
Tagelang war Aleppo erneut Schauplatz heftiger Gefechte – nun folgt ein unerwarteter Schritt.
Das syrische Verteidigungsministerium hat einen Waffenstillstand in mehreren Wohnvierteln Aleppos verkündet. Für die Bevölkerung bedeutet das vorerst eine Atempause.
Waffenruhe ab 3.00 Uhr morgens
Nach offiziellen Angaben gilt der Waffenstillstand seit 3.00 Uhr. Betroffen sind die dicht besiedelten Viertel:
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Sheikh Maqsoud
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Alashrafieh
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Bani Zeid
Ziel sei es, eine weitere Eskalation in Wohngebieten zu verhindern und die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Mindestens 21 Tote bei Gefechten
In den Tagen vor der Waffenruhe kam es zu schweren Kämpfen zwischen syrischen Regierungstruppen und kurdischen Kämpfern. Dabei verloren mindestens 21 Menschen ihr Leben.
Die Folgen waren dramatisch:
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Beschuss in Wohnquartieren
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Verletzte Zivilisten
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Flucht ganzer Familien
Laut ansa.it erklärte das syrische Verteidigungsministerium, der Schritt sei notwendig gewesen, um weiteres Leid unter der Zivilbevölkerung zu verhindern.
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Wie belastbar ist der Waffenstillstand?
Zweifel trotz Hoffnung
Beobachter reagieren vorsichtig. Frühere Waffenruhen in Syrien hielten oft nur wenige Stunden oder Tage.
Entscheidend wird sein:
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ob beide Seiten die Vereinbarung respektieren
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ob Provokationen ausbleiben
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wie internationale Akteure reagieren
Schon kleine Zwischenfälle könnten die Lage erneut kippen.
Aleppo bleibt ein Symbol des Syrienkriegs
Die Stadt steht wie kaum eine andere für Zerstörung, Leid – aber auch Durchhaltewillen. Jeder Waffenstillstand ist hier mehr als eine militärische Entscheidung. Er ist ein Hoffnungsschimmer für hunderttausende Menschen.
Doch ob daraus echte Stabilität entsteht, bleibt offen.










