Plötzlich färbte sich das Wasser grau.
Im Freiburger Ort Vuadens sorgte eine ungewöhnliche Verschmutzung eines Bachs am Freitagnachmittag für einen Einsatz von Umweltfachleuten und Behörden.
Die Ursache dürfte zementhaltiges Wasser sein.
Graue Flüssigkeit im Bach entdeckt
Der Vorfall ereignete sich am Freitag, 22. Mai 2026, im Quartier Maupas in der Gemeinde Vuadens.
Kurz nach 17:35 Uhr informierte die Gemeinde Vuadens den Wildhüter des Amts für Wald und Natur (WNA), nachdem im Bach «Le Diron» eine auffällige graue Flüssigkeit entdeckt worden war.
Vor Ort bestätigten Spezialisten des Unterstützungsdienstes bei Verschmutzungen (UDV) die Verunreinigung des Gewässers.
Ursache vermutlich zementhaltiges Wasser
Nach ersten Erkenntnissen gelangte zementhaltiges Wasser in den Bach.
Das betroffene Ökosystem wurde dadurch beeinträchtigt.
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Bislang kein Fischsterben festgestellt
Immerhin gibt es bislang keine Hinweise auf tote Fische oder grössere Schäden an der Tierwelt.
Die Behörden beobachten die Situation jedoch weiterhin aufmerksam.
Schadstoff breitete sich bis zur Sionge aus
Die Verunreinigung blieb nicht auf den ursprünglichen Bereich beschränkt.
Der Schadstoff löste sich im Wasser und wurde bis zur Mündung in die Sionge weitergetragen.
Um die Herkunft der Verschmutzung zu finden, setzten die Einsatzkräfte einen neutralen fluoreszierenden gelben Farbstoff ein.
Gelber Farbstoff könnte sichtbar bleiben
Die Behörden weisen darauf hin, dass der eingesetzte Farbstoff in den kommenden Tagen weiterhin im Bach sichtbar sein könnte.
Dabei handle es sich um eine kontrollierte Massnahme zur Ursachenforschung.






