Wenn das vermeintliche Schnäppchen zur Falle wird
Du siehst ein Top-Angebot, greifst sofort zu – und dann kommt: nichts.
Kleinanzeigenplattformen wie Ricardo, Tutti, Anibis oder Facebook Marketplace sind immer wieder Ziel von Inseratebetrug.
Betrüger*innen locken mit tiefen Preisen und schneller Abwicklung.
Doch nach der Vorauszahlung via TWINT oder Banküberweisung bleibt die Ware aus – und das Geld ist weg.
So funktioniert die Masche
Die Cyberkriminellen erstellen täuschend echte Inserate, meist für:
Smartphones
Spielekonsolen
Designerartikel
Tickets oder E-Bikes
Um Vertrauen aufzubauen, nutzen sie:
echte Produktbilder
überzeugende Texte
Schweizer IBANs, Handynummern oder Namen
Du wirst oft gedrängt:
„Bitte rasch überweisen – sonst geht’s an den Nächsten!“
Manche schicken sogar:
Ausweiskopien
Postquittungen
Videos vom angeblichen Versand
Doch nach der Zahlung via TWINT oder Bank: Funkstille. Die versprochene Lieferung kommt nie.

Warnsignale erkennen
Sei wachsam, wenn:
der Preis zu gut ist, um wahr zu sein
du unter Zeitdruck gesetzt wirst
nur Vorauszahlung ohne Käuferschutz akzeptiert wird
angebliche „Beweise“ digital geschickt werden
Achtung: Auch Schweizer Telefonnummern oder IBANs garantieren keine Echtheit. Betrüger missbrauchen gestohlene oder gefälschte Identitäten.
So schützt du dich
Kaufe nur gegen Barzahlung bei persönlicher Übergabe
Nutze Treuhandservices oder Plattformen mit Käuferschutz
Melde verdächtige Inserate oder Profile auf der Plattform
Vertraue deinem Bauchgefühl – lieber einmal zu vorsichtig als zu spät
Du hast bereits Geld überwiesen?
Sofort das Finanzinstitut informieren
→ Versuche, die Zahlung zu blockieren oder zurückzufordernAnzeige erstatten bei der Polizei
→ Vorher telefonisch anmeldenBeweise sichern:
Screenshots vom Inserat
Nachrichtenverläufe
Zahlungsbelege
IBAN / Telefonnummer / Chatverlauf
Kleinanzeigen können tolle Deals bringen – oder zum Betrugsrisiko werden.






