Noch bevor die Gespräche beginnen, verhärten sich die Fronten.
Die USA und der Iran reisen mit langen Forderungslisten nach Pakistan – begleitet von offenen Drohungen.
Verhandlungen in Islamabad unter maximalem Druck
In Islamabad sollen Unterhändler beider Staaten über eine dauerhafte Beilegung des Konflikts sprechen.
Die US-Delegation wird von JD Vance geführt, die iranische von Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf.
Laut GMX bestehen beide Seiten bereits vor Gesprächsbeginn auf ihren Maximalforderungen.
UN mahnt zu ernsthaften Gesprächen
António Guterres forderte beide Seiten auf, die Gespräche als echte Chance zu nutzen. Über seinen Sprecher liess er ausrichten, man solle sich „in gutem Glauben“ um eine umfassende Einigung bemühen.
Die Ausgangslage nach fünf Wochen Krieg
Nach intensiven Angriffen durch die USA und Israel sieht sich Washington in einer Position der Stärke.
US-Präsident Donald Trump betont offen, man halte nun „alle Trümpfe in der Hand“.
Teheran wiederum verweist darauf, dass das eigene Machtsystem weiterhin intakt sei – und dass man mit der Kontrolle über die Strasse von Hormus ein entscheidendes Druckmittel in der Hand halte.
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Die grössten Streitpunkte
Die Positionen liegen weit auseinander:
USA fordern:
- Freie Durchfahrt durch die Strasse von Hormus ohne Gebühren
- Herausgabe von hoch angereichertem Uran
- Stopp des iranischen Atomprogramms
- Begrenzung des Raketenprogramms
Iran fordert:
- Aufhebung aller Sanktionen
- Freigabe eingefrorener Vermögenswerte
- Reparationszahlungen
- Abzug von US-Soldaten aus dem Nahen Osten
- Ende israelischer Angriffe im Libanon als Vorbedingung
Streit um Waffenruhe im Libanon
Unklar ist, ob die vereinbarte Waffenruhe auch für den Libanon gilt. Teheran sieht das so, Washington und Israel nicht.
Erste diplomatische Kontakte zwischen Israel und dem Libanon deuten jedoch auf mögliche Gespräche hin.







