Ein Affenbaby erobert die Herzen
Im Ichikawa-Zoo nahe Tokio begann alles mit einem traurigen Moment: Eine Affenmutter verstiess ihr neugeborenes Baby – und auch der Rest der Gruppe wollte zunächst nichts mit ihm zu tun haben.
Doch aus der tragischen Geschichte wurde ein Happy End.
Das sechs Monate alte Makakenbaby Punch ist inzwischen zum Publikumsliebling geworden. Mehr als hundert Besucher versammeln sich regelmässig am Affengehege, um einen Blick auf den kleinen Kämpfer zu erhaschen.
Plüschtier als Mutterersatz
Makakenbabys klammern sich normalerweise an ihre Mütter, um sich sicher zu fühlen und ihre Muskeln zu stärken. Doch Punchs Mutter zeigte nach seiner Geburt im Juli keinerlei Interesse an ihm.
Die Tierpfleger im Ichikawa-Zoo suchten daher nach einer Lösung – und gaben dem kleinen Affen ein Orang-Utan-Kuscheltier als Ersatz.
Laut welt.de wurde Punch mit dem Plüschtier schnell vertraut. „Er konnte es leicht greifen“, erklärte ein Tierpfleger dem Sender Fuji TV. „Vielleicht hat ihm auch gefallen, dass es wie ein Affe aussieht.“
Bilder und Videos zeigen, wie Punch sein Kuscheltier überallhin mitnimmt – über steiniges Gelände zieht oder einfach eng an sich drückt.
@stalecheese The story of a baby Japanese macaque named Punch (or Panchi-kun) at the Ichikawa City Zoo went viral because of his emotional bond with an orange IKEA orangutan plush toy. Punch was born on July 26, 2025, but was unfortunately rejected by his biological mother shortly after birth, possibly due to a difficult labor during a summer heatwave. To provide the comfort and security he was missing, zookeepers gave him the stuffed toy as a surrogate mother, which he began dragging and cuddling everywhere. The chronology of the viral «bullying» incident began in early 2026 when zoo staff started reintegrating Punch into the troop’s main enclosure. A widely shared video showing an adult macaque dragging and spinning Punch across the ground sparked global concern, but the zoo later clarified that this was a natural form of social discipline within monkey society. According to zookeepers, the adult monkey was likely «scolding» Punch for annoying another baby monkey, a necessary part of his learning process to understand troop hierarchy and social boundaries. As of February 2026, Punch is showing significant progress and has begun to be accepted by the troop, even being seen participating in social grooming sessions with other monkeys #punch #monkeys #foryoupage
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Internet feiert „Punch“
Die bewegende Geschichte verbreitete sich rasant in den sozialen Medien. Unter dem Hashtag #HangInTherePunch (etwa: „Lass dich nicht unterkriegen, Punch!“) posten Fans regelmässig Updates und Videos.
Das Mitgefühl für das verstossene Affenbaby ist gross – und hat Punch weit über die Grenzen des Zoos hinaus bekannt gemacht.
@7newsaustralia A baby macaque monkey called Punch has captured the internet’s heart, as he drags around his orangutan plushie at the Ichikawa City Zoo in Japan. But his journey hasn’t been easy. #Punch #Punchthemonkey #viral #cuteanimals #Japan
Langsame Integration in die Gruppe
Inzwischen macht das kleine Makakenkind deutliche Fortschritte. Nach Angaben der Tierpfleger integriert sich Punch zunehmend in die Herde.
Er stupst andere Tiere spielerisch an – auch wenn er dafür manchmal gescholten wird. Neuere Videos zeigen sogar, wie ältere Mitglieder der Gruppe ihn fest umarmen.
Es scheint, als hätte Punch seinen Platz in der Gemeinschaft gefunden. Bis dahin war sein plüschiger Begleiter eine wichtige Stütze.










