Ein misslungenes Abbiegemanöver endete in der Nacht in Villmergen mit einem Selbstunfall. Verletzt wurde niemand – doch der mutmassliche Lenker stand stark unter Alkoholeinfluss.
Ein lauter Knall riss einen Anwohner aus dem Schlaf. Wenig später traf die Polizei am Unfallort auf zwei Männer, die sich gegenseitig beschuldigten, am Steuer gesessen zu haben.
Auto kommt beim Abbiegen von der Strasse ab
Der Selbstunfall ereignete sich am Mittwoch, 8. Juli 2026, kurz vor 1.30 Uhr in Villmergen.
Ein Anwohner hörte den Aufprall und alarmierte die Einsatzkräfte. Die Patrouille der Kantonspolizei Aargau fand einen beschädigten Opel bei der Brücke, welche von der Unterdorfstrasse über den Bach zur Bachstrasse führt.
Nach ersten Erkenntnissen kam das Auto beim Einbiegen von der Fahrbahn ab und fuhr in den Uferbewuchs des Baches.

Zwei Männer beschuldigen sich gegenseitig
Beim Unfallwagen traf die Polizei zwei unverletzte Männer im Alter von 45 und 47 Jahren an.
Der 45-Jährige war stark alkoholisiert. Beide Männer gaben jedoch an, der jeweils andere habe das Fahrzeug gelenkt.
Nach den bisherigen Ermittlungen geht die Kantonspolizei davon aus, dass der 45-Jährige am Steuer sass und den Selbstunfall infolge seines Alkoholkonsums verursachte.
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Führerausweis abgenommen
Die Polizei leitete die entsprechenden Massnahmen ein:
- Der mutmassliche Lenker wurde bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
- Sein Führerausweis wurde ihm vorläufig abgenommen.
- Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang dauern an.
Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.






