Vier Gleisarbeiter sind in der japanischen Präfektur Tochigi von einem Expresszug erfasst und tödlich verletzt worden. Die Männer waren mit dem Entfernen von Unkraut entlang der Gleise beschäftigt. Die Polizei untersucht nun, weshalb die vorgeschriebenen Sicherheitsmassnahmen offenbar nicht ausreichten.
In Japan sind vier Gleisarbeiter bei einem schweren Zugunglück ums Leben gekommen. Der Unfall ereignete sich an einem Bahnhof in der Präfektur Tochigi nördlich von Tokio, als insgesamt sieben Arbeiter entlang der Gleise mit Unkrautarbeiten beschäftigt waren.
Die vier Männer wurden von einem einfahrenden Expresszug erfasst und dabei lebensgefährlich verletzt. Sie wurden bewusstlos in ein Krankenhaus gebracht, wo nach Angaben japanischer Medien jedoch nur noch ihr Tod festgestellt werden konnte. Laut GMX untersucht die Polizei nun die genauen Umstände des Unglücks.
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Sicherheitsvorschriften im Fokus der Ermittlungen
Besonders im Mittelpunkt steht die Frage, weshalb die Arbeiter trotz der geltenden Sicherheitsvorschriften vom Zug erfasst werden konnten. Nach Angaben des japanischen Senders NHK muss bei solchen Arbeiten ein Aufseher die Annäherung von Zügen überwachen und für die Sicherheit der Beschäftigten sorgen.
Die Polizei prüft deshalb, ob die vorgeschriebenen Sicherheitsmassnahmen eingehalten wurden und wie es zu dem Unfall kommen konnte. Weitere Einzelheiten zum Ablauf des Unglücks waren zunächst nicht bekannt.
An Bord des Expresszuges wurde nach den vorliegenden Angaben niemand verletzt. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern an.
Japan verfügt über eines der dichtesten und bekanntesten Eisenbahnnetze der Welt. Die hohe Zuverlässigkeit und die strengen Sicherheitsstandards des japanischen Bahnverkehrs gelten international als besonders ausgeprägt. Der tödliche Arbeitsunfall wirft daher auch Fragen zum Sicherheitsmanagement bei Arbeiten direkt an den Gleisen auf.






