Ein Raub wie aus einem Hollywood-Film:
Vier Franzosen sollen in Australien Schmuck und Luxusobjekte im Wert von 10 Millionen australischen Dollar gestohlen haben.
Der Coup umfasste seltene Designerstücke – darunter eine extrem wertvolle Schweizer „Smiley“-Uhr im Millionenwert.
Wie es zu dem spektakulären Einbruch kam
Die vier Männer reisten im Oktober nach Canberra, offenbar mit einem einzigen Ziel:
Einbruch und Diebstahl im grossen Stil.
Die Polizei wirft ihnen vor, in ein Anwesen in der Hauptstadt eingedrungen zu sein und über 70 Gegenstände entwendet zu haben.
Laut BBC.com gehörten dazu auch hochpreisige Handtaschen, Schmuckstücke und exklusive Uhren – darunter eine seltene Richard-Mille-Uhr mit gelbgoldenem Smiley-Gesicht und pinkfarbenem Flamingo auf dem Zifferblatt.
Ihr Wert allein: 5 Millionen australische Dollar.
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Festnahme in einer KFC-Filiale
Nur vier Tage nach dem Einbruch wurden die Verdächtigen im Alter zwischen 28 und 37 Jahren in einem KFC in Sydney festgenommen.
Die Männer erschienen am Donnerstag vor Gericht und sollen im Januar erneut angehört werden.
Ein Ermittler der Polizei sagte dem Sender ABC:
„Ich bin schon lange im Dienst. Ich habe noch nie einen Einbruch dieses Ausmasses erlebt – und dann fliegen die Leute auch noch von der anderen Seite der Welt ein.“
Wertvolle Luxusstücke sichergestellt – doch einige fehlen noch
Bei einer Hausdurchsuchung in einem gemieteten Anwesen in Sydney fand die Polizei:
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mehrere Hermès-Handtaschen
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hochwertige Uhren
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weiteren Luxus-Schmuck
Doch mehrere Stücke sind weiterhin verschwunden, darunter:
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zwei Hermès-Ringe, einer davon ein Diamant-Doppelring
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eine Van Cleef & Arpels-Halskette mit Vierblattklee
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zwei Patek Philippe-Uhren
Die Polizei betont, dass diese Gegenstände extrem selten und schwer weiterzuverkaufen sind.
Verbindung zu Einbruch in Vaucluse
Im Zuge der Ermittlungen zeigte sich:
Einige gestohlene Objekte aus einem separaten Einbruch im wohlhabenden Sydney-Vorort Vaucluse wurden offenbar nach Frankreich geschickt.
Französische Behörden konnten die mutmassliche Beute mittlerweile sicherstellen.
Polizei: „Gezielte Operation europäischer Täter“
Die Ermittler gehen davon aus, dass die verdächtigten Männer gezielt nach Australien reisten, um die Taten zu begehen.
Solche internationalen, professionell geplanten Diebstähle nehmen laut Polizei zu.










