Erstes öffentliches Statement zum Familienstreit
Seit Monaten schwieg Victoria Beckham zur Entfremdung von Sohn Brooklyn Beckham. In einem ausführlichen Porträt des The Wall Street Journal äusserte sich die Designerin nun erstmals selbst zur angespannten Situation innerhalb der Familie.
Auf die Frage nach ihrer Beziehung zu den vier Kindern sagte sie: «Wir lieben unsere Kinder so sehr. Wir haben immer versucht, die besten Eltern zu sein, die wir sein können.» Seit mehr als drei Jahrzehnten stehe die Familie in der Öffentlichkeit. «Alles, was wir je versucht haben, ist, unsere Kinder zu schützen und zu lieben. Das ist wirklich alles, was ich dazu sagen möchte.»
Laut GMX ist es das erste Mal, dass Beckham den Konflikt öffentlich zumindest indirekt anspricht.
«Ich würde nicht sagen, dass ich Schuldgefühle habe»
Beckham betonte, dass weder ihre Kinder noch ihre eigenen Eltern sich das Leben im Rampenlicht ausgesucht hätten. «Ich würde nicht sagen, dass ich Schuldgefühle habe, aber ich würde sagen, dass sich meine Eltern sehr umstellen mussten, als plötzlich Paparazzi vor ihrem Haus standen. Wir haben unsere Familien wirklich mit auf diese Reise genommen.»
Den Namen ihres ältesten Sohnes erwähnte sie dabei nicht ausdrücklich.
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Schwere Vorwürfe rund um die Hochzeit
Der öffentliche Streit war eskaliert, nachdem Brooklyn Beckham sich Anfang des Jahres in einer Instagram-Story klar von seinen Eltern distanziert hatte. Auch seine Ehefrau Nicola Peltz-Beckham spielt in den Vorwürfen eine zentrale Rolle.
Brooklyn warf seinen Eltern vor, seine Ehe «unaufhörlich» sabotieren zu wollen und «unzählige Lügen» über ihn zu verbreiten. Besonders heftig sind die Anschuldigungen rund um seine Hochzeit 2022. Seine Mutter habe kurzfristig abgesagt, das Brautkleid zu entwerfen, ihn unter Druck gesetzt, Rechte an seinem Namen abzutreten, und den ersten Tanz des Brautpaars «demütigend» an sich gezogen.
Er stellte klar: «Ich möchte mich nicht mit meiner Familie versöhnen.»
Was sagt David Beckham?
David Beckham hatte sich kurz nach den öffentlichen Vorwürfen ebenfalls vorsichtig geäussert. In der CNBC-Sendung «Squawk Box» sagte er, ohne seinen Sohn direkt zu erwähnen, Kinder müssten Fehler machen dürfen: «So lernen sie. Manchmal muss man sie diese Fehler auch machen lassen.»
Die drei jüngeren Kinder Romeo, Cruz und Harper äussern sich bislang nicht öffentlich zu dem Konflikt. Lediglich Cruz liess durchblicken, dass Brooklyn ihn und die Eltern auf Instagram blockiert habe.







