Behörden entdecken gravierende Missstände in Tierhaltung
Im Bezirk Kulm hat eine Kontrolle erschreckende Zustände in einer nicht gemeldeten Tierhaltung aufgedeckt. Nach einem Hinweis aus der Bevölkerung griffen Polizei und Veterinärdienst ein.
Vor Ort wurden zahlreiche Tiere entdeckt – viele davon unter schlechten Bedingungen oder bereits tot.
75 Hühner und weitere Tiere betroffen
Bei der Kontrolle fanden die Behörden:
- 75 Hühner
- 4 Ziervögel
- 7 Katzen
- 1 Hund
Ein Teil der Tiere war bereits verendet.
Die Zustände wurden als massiv tierschutzwidrig eingestuft.
Schockierende Haltungsbedingungen
Die Behörden schildern ein klares Bild von Verwahrlosung:
- fehlender Zugang zu Licht und Wasser
- verschimmelte Futtervorräte
- stark verschmutzte Stallungen
- hygienisch unhaltbare Wohnbereiche
In den Ställen lagen zudem zahlreiche Tierkadaver.
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59 Hühner mussten eingeschläfert werden
Der Veterinärdienst zog den Tierrettungsdienst sowie eine externe Tierärztin bei.
Die meisten Tiere wurden beschlagnahmt und umplatziert. Aus Tierschutzgründen mussten jedoch 59 Hühner eingeschläfert werden.
Zwei Katzen konnten freigelassen werden.
Konsequenzen für den Tierhalter
Der Veterinärdienst kündigte an:
- Tierhalteverbot
- Strafanzeige
- laufende strafrechtliche Ermittlungen durch die Polizei
Der Halter war den Behörden bisher nicht bekannt und hatte die Tierhaltung nicht registriert.
Registrierungspflicht oft unterschätzt
Die Behörden erinnern daran, dass jede Geflügelhaltung gemeldet werden muss – auch kleine Hobbyhaltungen.
Dazu zählen unter anderem:
- Hühner
- Enten und Gänse
- Wachteln
- Fasane und Pfauen






