Autoschlangen quer durch mehrere Gemeinden, blockierte Kreisel und Ausweichverkehr auf Nebenstrassen.
Der Kanton Uri erlebte am Sonntag einen der angespanntesten Rückreiseverkehrstage seit Monaten.
Jetzt reagieren die Behörden mit Sofortmassnahmen.
Rückreiseverkehr bringt Uri an die Belastungsgrenze
Ab etwa 15 Uhr staute sich der Verkehr auf der A2 Richtung Norden massiv.
Auch auf der A4 Richtung Schwyz kam es zu langen Kolonnen.
Viele Autofahrer versuchten daraufhin, die Staus über Kantons- und Gemeindestrassen zu umfahren.
Besonders betroffen waren:
- Erstfeld
- Schattdorf
- Bürglen
- Altdorf
- Flüelen
Rund um den Kreisel beim Flüelertunnel entstand zeitweise eine kritische Verkehrslage.
Baustelle bei Beckenried verschärft die Situation
Als Hauptursache gilt das laufende A2-Erhaltungsprojekt Lehnenviadukt in Beckenried.
Dort steht Richtung Norden aktuell nur eine Fahrspur zur Verfügung.
Engpass auf der A2
Die Kombination aus Baustelle und starkem Feiertagsverkehr führte zu einem erheblichen Kapazitätsproblem.
Zusätzlich staute sich der Verkehr auf der Axenstrasse.
Behörden hatten mit hoher Belastung gerechnet
Bereits vor dem Wochenende hatten:
- das Bundesamt für Strassen (ASTRA)
- die Baudirektion Uri
- die Kantonspolizei Uri
mit erhöhtem Verkehrsaufkommen gerechnet.
Deshalb wurden schon im Vorfeld erste Vorsorgemassnahmen vorbereitet.
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Neue Sofortmassnahmen beschlossen
Nach der angespannten Verkehrslage am Sonntag analysierten die Behörden gemeinsam mit Fachstellen die Situation.
Nun wurden mehrere provisorische Sofortmassnahmen beschlossen.
Geplante Eingriffe ab Pfingsten
Unter anderem vorgesehen sind:
- Zufahrtsdosierungen in den Kanton Uri
- Dosierung in Hospental beim Gamsboden
- Ausfahrtsdosierungen bei Autobahnanschlüssen
Die Massnahmen sollen bereits ab dem kommenden Pfingstwochenende umgesetzt werden.
Ziel: Weniger Ausweichverkehr in den Gemeinden
Die Behörden verfolgen mehrere Ziele gleichzeitig:
- Verkehrsfluss auf der Nationalstrasse stabilisieren
- Ausweichverkehr reduzieren
- Belastung für die Bevölkerung senken
- Sicherheit auf Kantonsstrassen verbessern
Vollständig verhindern lassen sich Staus laut Behörden jedoch nicht.
Arbeitsgruppe beobachtet die Lage weiter
Die Arbeitsgruppe Staumanagement Uri wird die Entwicklung laufend überwachen.
Je nach Wirkung der Massnahmen sollen weitere Anpassungen folgen.
Zusätzliche Optimierungen werden gemeinsam mit dem ASTRA geprüft.






