Wiederaufbau nach der Katastrophe
Nach den schweren Erdbeben Ende Juni steht Venezuela vor einer gewaltigen Aufgabe.
Die Regierung kündigt nun einen Millionen-Fonds an, um zerstörte Infrastruktur wieder aufzubauen und die Versorgung der Bevölkerung zu sichern.
200-Millionen-Dollar-Fonds geplant
Die venezolanische Regierung will einen Wiederaufbaufonds in Höhe von 200 Millionen US-Dollar einrichten.
Die Mittel sollen laut Behörden vor allem in den Wiederaufbau von Wohnhäusern, Spitälern und Infrastruktur fliessen.
GMX berichtet, dass die Gelder unter anderem über internationale Finanzinstitutionen und Entwicklungsbanken bereitgestellt werden sollen.
Massive Schäden nach den Beben
Die Auswirkungen der Erdbeben vom 24. Juni sind gravierend:
- Hunderte Gebäude zerstört oder beschädigt
- Krankenhäuser schwer betroffen
- Strassen und Brücken unpassierbar
- Tausende Menschen obdachlos
Nach offiziellen Angaben kamen dabei mehr als 2’000 Menschen ums Leben, während zahlreiche weitere verletzt wurden oder vermisst bleiben.
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Kritik und politische Spannungen
Die Regierung weist Vorwürfe zurück, bei der Katastrophenhilfe versagt zu haben.
Stattdessen spricht sie von erfolgreicher Koordination von Militär und zivilen Helfern sowie von gezielter Desinformation im Zusammenhang mit der Krise.
Gleichzeitig wird die Situation in den am stärksten betroffenen Regionen weiterhin als kritisch beschrieben.
Nachbeben sorgen weiter für Unsicherheit
Seit dem Hauptbeben wurden hunderte Nachbeben registriert.
Auch wenn deren Stärke abnimmt, warnen Behörden weiterhin vor möglichen weiteren starken Erschütterungen.
Die Lage bleibt damit angespannt, während der Wiederaufbau erst beginnt.






