Monate des Stillstands – nun wieder Bewegung.
Venezuela fährt seine wichtigste Industrie erneut hoch.
Die ersten Tanker sind bereits unterwegs.
PDVSA startet Exporte erneut
Der venezolanische Staatskonzern PDVSA hat die zuvor durch das US-Embargo stillgelegten Ölquellen wieder in Betrieb genommen und in dieser Woche die Rohölexporte erneut aufgenommen.
Nach Angaben aus Branchenkreisen verliessen in den vergangenen Stunden mindestens zwei Supertanker venezolanische Häfen. Jeder von ihnen transportierte rund 1,8 Millionen Barrel Rohöl, berichten internationale Medien laut ansa.it.
Erste Lieferungen nach neuem Abkommen
Bei den aktuellen Lieferungen handelt es sich demnach um die ersten Exporte im Rahmen eines Lieferabkommens zwischen Caracas und Washington. Dieses sieht Lieferungen von bis zu 50 Millionen Barrel Rohöl vor.
Das Abkommen markiert eine vorsichtige Annäherung zwischen den USA und Venezuela nach Jahren scharfer Sanktionen und politischer Spannungen.
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Ölbranche als Schlüssel für Venezuelas Wirtschaft
Die Wiederaufnahme der Förderung gilt als wichtiger Schritt für die angeschlagene venezolanische Wirtschaft.
Die Ölindustrie ist traditionell:
wichtigste Devisenquelle des Landes
zentral für den Staatshaushalt
entscheidend für soziale Programme
Durch das Embargo war die Produktion stark eingebrochen, zahlreiche Förderanlagen wurden ausser Betrieb genommen.
Signalwirkung über Venezuela hinaus
Beobachter werten den Schritt auch als Signal an internationale Märkte.
Sollten die Exporte stabil bleiben, könnte Venezuela mittelfristig wieder stärker auf dem globalen Ölmarkt auftreten – trotz weiterhin bestehender politischer Unsicherheiten.
Offizielle Stellungnahmen aus Washington oder Caracas zu weiteren Lieferungen lagen zunächst nicht vor.










